Angepinnt Allgemeines zum Katzenschnupfenkomplex

      Allgemeines zum Katzenschnupfenkomplex

      Hallo liebe Foris,

      da öfters ja auch Fragen zum Katzenschnupfenkomplex auftauchen möchte ich einige Sachen dazu schreiben.

      Ersteinmal sollte bei jeder Erkrankung mit "schwimmenden" oder tränenden Augen und/oder Niessen an Katzenschnupfen gedacht werden, eine "erkältung" wie be uns Menschen ist bei Katzen doch recht selten. Dazu aber später mehr.

      Was ist der Katzenschnupfenkomplex?

      Generall kan man den Katzenschnupfenkomplex in vier Kategorien einteilen, die einezln aber auch (und das ist das fiese) zusammen für die Symptome verantwortlich sein können.

      1. Infektionen durch feline Herpes (FHV1) und/oder Calici (FCV) Viren

      2. Chlamydien

      3. Bordatella Bronchoseptica

      3. Mycolplasmen

      dazu kommen meist noch durch das geschwächte Immunsystem durch Bakterein ausgelöste Sekundärinfektionen (zB. die eitrige Bindehautentzündung, Lungenentzündung)

      Am häufigsten sind Viren für Katzenschnupfen verantwortlich.
      Die meisten aller Katzen hatten in ihrem Leben schon mal kontakt zu Herpes oder Calici Viren, das heißt aber nicht automatisch das jede Katze gleich krank wird. Eine Katze mit einem guten Immunsystem kann mit den Vitren fertig werden ohne jemals Symptome zu zeigen. Auch bietet die Impfung einen gewissen Schutz so daß geimpfte Tiere weit seltener erkranken, auch dazu später mehr.

      Das Herpes Virus:

      Das FHV1 ist meist der "Hauptverantwortliche" für diverse Augenerkrankungen, wie Bindehautentzündung und Hornhautentzündung.
      anstecken tun sich vorallem junge Katzen.
      Das Virus wird durch Körperkontakt, fressen aus dem selben Napf, ect. verbreitet und nach einer recht kurzen Inkubationszeit (2 - 5 Tage) kommt es zu den ersten Symptomen.
      "Schwimmende Augen", gerötete Lid und Bindehäute", abgehendes Sekret, Niesen, schlechtes allgemeinbefinden, fressunlaust und Fieber.
      FHV1 Infektionen sind niemals auf die leichte Schulter zu nehmen da sie unbehandelt zu schweren Augendefekten führen können wie zB. dauerhafte Schädigung der hornhaut, ggtf. sogar ein ablösen derer, Erblindung, zusammenwachsen der Bindehaut auf die Hornhaut (Symblepharon), zugewachsene Tränen Nasen Kanäle. Soetwas bedeutet dann immer erecht teure operative Eingriffe bei denen in Extremfällen das Auge nicht mehr zu retten ist.

      Was kann man denn nun dagegen tun?
      Die meisten Tierärzte verschreiben ersteinmal eine Augensalbe mit Antibiotika und in schweren Fälen auch Tabletten (zB. Synulox).
      Dazu sollte gesagt sein das Antibiotika nicht das eigentliche Problem, das FHV1, bekämpfen sondern nur vor Sekundärinfektionen mit Bakterein schützen.
      Nach neusten Erkentnissen ist die Therapie der Wahl zur Zeit diese:

      eine Kur mit Omega Interferon, dazu Salben oder Tropfen die die Virenproduktion hemmen. Acilovir (das was wir bei Lippenherpes nehmen) hat sich nicht als wirksam erwisen, also bitte NICHT selbst ausprobiieren).
      Besser sind da Zb. Triflumann Tropfen. Das Problem hierbei ist allerdings das die stündlich gegeben werden müssen.
      Des weiteren ein Breitbandantibiotikum (zb Ampicillin haltiges oder Chloramphenicol - dabei allerdings vorsicht bei Kitten).
      Gut bewährt haben sich unterstützend auch vitamin a haltige augensalben sowie die Gabe von L-Lysin ins Futter.

      Es gibt momentankein Medikament das die Viren eliminiert. Ziel einer Behandlung ist es die Virenproduktion zu hemmen und das Immunsystem zu unterstützen.

      Wenn die Bindehautentzündung eitrig ist muss zusätzlich noch ene antibiotische Augensalbe ran.
      Es ist immer gut vor der Verabreichung ein Antibiogramm erstellen zu lassen, damit man nicht ewig mit zig verschiedenen Sqalben herumdoktort.

      Nachgewiesen werden kann das FHV1 mittels Abstrich der Bindehaut und anlegen von Zellkulturen.

      Euer Tierarzt sollte auch unbedingt schauen ob die Hornhaut bereits Schäden davon getragen hat. Das geht mittles Flureszein Test recht einfach. Ist die Hornahut betroffen müssen zusätzlich spezielle Medikamente gegeben werden. Hier bietet sich auch die Möglichkeit über 21 Tage Interferon augentropfen zu geben.

      Die Akutphase dauert meist vierzehn Tage, in scheren Fälen auch länger. Danach bleiben fast 80 % der Katzen Träger des Virus und unter Stresssituationen kann es zu einer erneuten Infektion kommen. Das muss aber nicht sein, viele Katzen sind Träger der FHV1 und erkranken gar nicht bzw. nie wieder daran.
      Laut neusten Erkentnissen hilft die tägliche Gabe von L-Lysin (gibt es beim Tierarzt) übers Futter Ausbrüche zu verhindern.

      Eine Spätfolge einer Herpesinfektion ist oftmals ein tränendes Auge.
      Das heisst einer oder nehrere Tränen- Nasen Kanäle sind verstopft.
      Bei Jungkatzen verwächst sich das doch recht häufig wieder.
      In manchen Fällen sind die Kanäle oder Tränenpümnktchen aber verwachsen.
      Der normale Tiierarzt kann ausser Spülen dagegen meist nichts tun.
      Es ist hier immer ratsam einen Fachtierarzt für Augenheilkunde aufzusuchen,

      Wenn das Problem die Katze allerdings stört oder starke Verwachsungen da sind sollte operiert werden.
      2. Das Feline Calicivirus

      Das FCV verursacht ähnlcihe Symptomne wie das feline Herpesvirus, allerdings verläuft eine Infektion mit FCV meist deutlich schlimmer und ist gerade für Junkatzen lebensbedrohlich.
      Auch trten FHV1 und FCV gerne zusammen auf.

      Symptome sind: starker Schnupfen, Augenausfluss, Fieber, Entzündungen des Zahnfleisches und Geschwüre vorallem am Zungenrand.Als Sekundärinfektionen kommt voirallem die Lungenentzündung in Betracht.

      Die Therapie ist ähnlich der bei FHV1.
      Nach überstandener Infektion bleiben ca. 30 % aller Katzen Dauerausscheider des Virus, das heißt sie können andere Katzen anstecken auch wenn sie selbst keine Symtome zeigen. Hingegen scheiden latent mit FHV1 infizierte Kaatzen das Virus nur Schubweise, bei akutem Stress, wieder aus.

      Das größte Problem bei caliciviren sind häufig die chronischen Zahnfleischentzündungen die "übrig" bleiben.
      Dagegen anzukämpfen ist oftmals sehr schwer.
      Nach einer Tupferprobe des Rachenraums kann das FCV nachgewisen werden.
      Ist der Befund positiv kann man es in Verbindung mit Antibiose und Zahnsanierung mit Interferon das direkt ins Zahnfleisch gesprizt wird versuchen.
      Manchmal hilft allerdings alles nicht und dann beibt meist nur die "Radikallösung": Extraktion aller Zähne.
      Viele Katzen sind danach beschwerdefrei.

      Es ist immer gut bie verstopfter Nase zu inhalieren.
      Dazu nimmt man am besten Meersalz.
      Die Katze wird in einen Kennel gesetzt, man bringt Wasser zum Kochen, gibt Salz dazu., stellt die Schüssel vor den Kennel und breitet eine Decke über das Ganze. Dann lässt man die Katze mindestens fünf Minuten inhalieren.

      Viele Menschen bereichten dass sie auch mit Homöopathie gerade bei chronischem Schnupfen/Bindehautentzündung gute Erfolge erzielt haben.
      Soetwas gehört in die Hände eines Tierheilprktikers da für jeden Fall das passende Mittel gesucht werden muss.
      Selbstversuche bringen da meist nichts.

      Die Impfung

      Die Impfung gegen Katzenschnupfen bietet, wie schion geschrieben, keinen 100 prozentigen Schutz, auch geimpfte Tiere können also erkranken.
      Dennoch ist die Impfung sinnvoll da geimpfte Tiere seltener Erkranken und wenn es dann doch passiert die Symptome meist weniger schwer sind.

      Warum erkrankt meine Katze trotz Impfung?

      Die Katze hatte bereits Kontakt zu Viren und befindet sich schon in der Inkubation. Auch kann es sein dass das Immunsystem geschwächt ist und sich die Infektion nach einer Impfung manifestiert.
      Gerade beim Calicivirus gibt es viele verschiedene Stämme die in den Impfseren nicht enthäalten sind.



      Chlamydien.

      Chlamydien sind Mikroorganismen (konkret: obligate intrazelluläre Bakterin)
      die starke Entzündungen der Bindehäute hervorrufen.
      Nachgewiesen werden können sie per Augenabstrich.
      Behandlung erolgt mit Tetracyclinhaltiger Augensalbe sowie in schwere Fällen durch Tabletten ebenfalls mit Tetracycin.
      Wichtig ist bei Chlamydien das nicht nur das betroffende Tier behandelt wird sondern alle sich im Haushalt bedindenden Katzen, da es sonst eine unendliche Geschichte wird.
      Es gibt einen Impfstoff gegen chlamydien der sich bei Betroffenen Haushalten als wirksam erwiesen hat.
      Ob Katzen die noch nie Kontakt mit chlamydien haatten durch die Impfung einen sichere Schutz erhalten ist strittig.

      Bordatella Bronchiseptica


      Diese Bakterein treten häufig im Schlepptau der Vrirusinfektion auf, können aber auch alleine für die typischen Schnupfensymtome verantwortlich sein.
      Symptome sind:

      Schnupfen, Husten, geschwollene Lymphknoten

      Auch hier sollte bvehandelt werden da es sonst nicht selten zu Lungenentzündungen kommt.
      Therapoiert wird mit Antibiotika wie Tetracyclinen, Chloramphenicol oder Enroflaxin.

      Seit kurzem gibt es einen Impfstoff mauf dem Markt der intranasal gegeben wird, die Wirkung ist hier allerdings auch eher strittig.


      Mycoplasmen

      Das Leitsymptom ist auch hier die zuerst meist einseitige Bindehautentzündung. Sie können sowohl alleine als auch als Sekundärinfektion auftauchen und werden mit Antibiotika behandelt. Eine Infektion dauert meist seiben bis zehn Tage und die Prognose ist hiewr sehr gut bei zeitiger Behandlung

      Ich hoffe das es euch und euren Katzen hilft. Der Katzenschnupfenkomplex ist niemlas auf die leichte Schulter zu nehmen und es stellt sich immer mehr heraus das bei Schnupfensymtomen meist die Viren die eigentlich Übeltäter sind.
      wichtig ist auch das die Tiere möglichst stressfrei und liebevoll gehalten werden, gutes Futter bekommen und dass das Immunsystem möglichst intakt gehalten wird.
      Eine Population von mehreren Tieren vollständig Virenfrei zu bekommen ist sogut wie unmöglich.
      Auch ist es nicht einfach Dauerausscheidern auf die Schliche zu kommen da die Tests oftmals negativ sind und wochen später dann wieder positiv.
      Es ist so dass jede Population ihr eigenes "Virenumfeld" hat mit dem die Tiere auch meist gut zurecht kommen, kritisch wird es meist dann wenn esin Neuzugang dazu kommt der sein eigenes "Virenumfeld" mitbringt.
      Deshalb ist es so wichtig nur vollständig geimpfte Tiere zu nehmen, da sich das Risko dadurch minimiert.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Lana“ ()

      Hallo Lana,

      das finde ich klasse das du das Thema Katzenschnupfen mal zusammen gefasst hast. So bekommen viele dessen Fellnäschen in der Situation ist sicher schon einige Fragen beantwortet. Als Leo mit 13 Wochen an Katzenschnupfen erkrankte hätte mir dein Thread sicher erstmal sehr geholfen wichtige Information zu erhalten.
      Velleicht könnte man diesen Thread zu den wichtigen Themen verschrieben :biggrin:

      LG Andrea
      Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede.
      Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe,
      die Lebensweise oder eine Idee handelt. (Kote Kotah, Chumash)
      Hallo Lana!

      Dein Bericht ist wirklich super :clap:
      Er ist leicht zu verstehen und vielen Usern mit Sicherheit eine grosse Hilfe :biggrin:
      Ich kann mich Ronja nur anschliessen, evtl. können die Admins daraus ja einen Sticky machen?
      Das Thema wird ja doch schon desöfteren angesprochen und wenn der Thread im nichts verschwindet hättest du dir die ganze Arbeit umsonst gemacht und er würde niemandem mehr helfen, was ich sehr schade finden würde.
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      Hallo Lana!

      Tolle Übersicht! Vielen Dank für deine Mühe! :clap:

      Zum Calicivirus möchte ich noch anmerken, dass es sich auch durch Humpeln/Hinken und Fieber bemerkbar machen kann!
      Das Virus, bzw. die Entzündung schlägt manchen Katzen auf die Gelenke, so dass es zu Hinken kommen kann.

      Meiner Leonie ging es so - trozt Imfpung - und ich dachte erstmal überhaupt nicht an eine Viruserkrankung, sondern eher, die Kleine hätte sich beim Springen lediglich vertreten!
      Als dann Mattig- und Appetitlosigkeit dazu kamen, bin ich zum TA und der tippte auf Caliciviren!
      Ich war ziemlich geschockt, da - wie gesagt - Leonie gegen Katzenschnupfen geimpft ist.
      Nach 4 Behandlungstagen (Antibiotika-Spritzen und Anti-Fieber-Mittel) ging es der Maus dann Gott sei Dank wieder besser.

      Schlimm finde ich, dass einmal infizierte Katzen ihr Leben lang Virusträger bleiben und die Krankheit immer wieder ausbrechen kann!

      LG
      "Die Katze ist das Meisterstück der Natur" (Leonardo da Vinci)
      Hallo,

      es gibt einzelne Calici Stämme die zu Reaktionen der Muskeln führen können ebenso wie Durchfall und Erbrechen.
      Das sind allerdings sehr selten vorkommende Stämme.
      Ebenso kann es vereinzellt zu Atmenot kommen, auch das ist extrem selten.
      Ich wollte nur auf die häufigsten Symptome aufmerksam machen. Auf alles hinzuweisen würde den Rahmen hier absolut sprengen ;)
      die "neuste" Entdeckung ist zB. ein Virenstamm der zum ablösen der Pfotenballen führt.
      Das die meisten aller Katzen (gerade bei Herpes) Virusträger bleiben ist zwar nicht schön aber auch nicht katastrophal denn ein gutes Immunsystem wird damit fertig wenn du nicht gerade alle zwei Wochen mit deiner Katze umziehst und sie unter Dauerstress hälst.
      Gerade bei Herpes hat sich das erwähnte Lysin sehr gut bewährt und es ist ein gutes und kostengünstiges Mittel etwas für Virenträger zu tun.

      Etwas anders seiht es bei den Calicis aus, da werden zwar weniger Katzen dauerhaft Virenträger, wenn sie es aber sind scheiden sie das Virus auch Dauerhaft aus
      Calicis sind auch ausserhalb der akutphase sehr schwer nachzuweisen, eine negative PCR ist da bestimmt nicht aussagekräftig.
      Hallo Admins ,

      ich finde das Schade das dieser Thread wieder am verschwinden ist :sad: wäre toll wenn dieser Thread zu den wichtigen Themen käme oder wie Goldi vorschlägt einen Sticky daraus zu machen :wink:

      Katzenschnupfen danach wird so oft gefragt :wink:
      LG Andrea
      Es gibt kein "Besser" oder "Schlechter", nur Unterschiede.
      Diese müssen respektiert werden, egal ob es sich um die Hautfarbe,
      die Lebensweise oder eine Idee handelt. (Kote Kotah, Chumash)

      RE: Allgemeines zum Katzenschnupfenkomplex

      hey lana..

      bei meinen beiden katzen is der schnupfen irgendwie ganz anders..
      sie niesen ab und an ma und man hört beim atmen und schurren das es irgendwie verschleimt ist ganz komisch ist das.. und beim tierarzt haben sie spritze und das medikament Amox bekommen war nun schon das 2te ma beim arzt damit und es is immer noch net so gut geworden niesen tun sie zwar nicht mehr aber man hört dieses verschleimte noch.. und wenn es immer noch net weg is wenn die medis alle sind darf ich wieder hin mit den beiden süssn.. ist zwar ganz schön teuer aber leider muss es ja so sein.. :wink:
      liebe grüße partymietze
      my cats are crazy ;)

      RE: katzenschnupfen

      Unser Tiggerle war ein Findelkind, ca. 4 Wochen alt. Sie hatte sehr starken Schnupfen, vereiterte Augen, Husten etc. Wir haben es langsam aufgepäppelt, Augentropfen regelmässig gegeben (unsere eigenen - Kanamytrex). Ein Auge hat sich regeneriert, das zweite ging kaputt. Mit dem Schnupfen gingen wir dann zum Tierarzt, der hat Antibiotika gespritzt, drei Tage lang, dann ging der Schnupfen weg. Im letzten Winter kam er wieder, und wurde immer schlimmer. Also wieder zum Tierarzt, wieder Antibiiotika gespritzt drei Tage lang - half nichts. Nochmal fünf Tage nachbehandelt mit Tabletten - wurde nur leicht besser. Wir versuchten alles mögliche, der Schnupfen wurde immer schlimmer. Der Kleinen ging es aber dabei recht gut, aber war halt nervig, sie hat alles vollgerotzt. Ich musste jeden Tag alles komplett putzen, ist ja auch sehr unhygienisch und mit zwei kleinen Kindern muss man da höllisch aufpassen. Dann beim letzten Tierarztbesuch - ich holte nur Impfungen für unsere Tiere (drei Katzen und ein Hund) ab - fragte ich ihn, wie wir das mit unserem Tiggerle machen müssen, da sie ja ständig krank ist und gegen Katzenschnupfen nicht mehr geimpft werden muss, da sie ihn ja massiv und chronisch hat. Ich erzählte ihm wie es ihr geht, dann meinte er, es wäre Zeit, dass man sich Gedanken macht, das Tier loszuwerden - aus hygienischen Gründen !!!! Naja, ich dachte mir halt meinen Teil. Nun, das Ende vom Lied: Mein Mann ist auch Arzt, aber Humanmediziner. Er meinte, wir sollten es mal mit einem Antibiotika unserer Kinder versuchen ... und es klappte. Wir gaben Tiggerle "Klacid" zwei mal täglich über gut zwei Wochen (Dosierung nach Gewicht!!). Nun, das Auge ist nach wie vor kaputt, aber Tiggerle rotzt nicht mehr rum, sie schnieft nicht mal mehr. Es geht ihr total gut, sie nimmt erstmals richtig zu, hat sich richtig toll erholt - und wenn der Spuk wieder beginnt - Katzenschnupfen kann ja immer wieder ausbrechen - dann wieder Klacid vom Humanmediziner !!!! (Kann man sich übrigens auf ein Privatrezept selbst verschreiben lassen, kostet um die 25,-- Euro - und was kostet der Tierarzt?) Na eben ...
      Ich hoffe, ich kann mit meinen Zeilen ein paar Katzenbesitzern in Bezug auf Katzenschnupfen etwas helfen. Viel Glück damit
      Hi Gina!

      Es freut mich natürlich, dass das bei euch so gut geklappt hat damals, aber von einer Selbstmedikation halte ich nichts :naughty:
      Dein Mann kennt sich immerhin aus, aber ich glaube die wenigsten Dosis hier sind selbst Ärzte und können das beurteilen :wink:
      Liebe Grüße von Hexe, Speedy und Dosine Diana :biggrin:

      Ehrlich währt am längsten :wink:
      Das ist ja ein toller Bericht. Ich bin frischgebackene Katermama von Rübe der sich mit eitrigen Äuglein und Niesen rumschlägt. Waren schon bei der Tierärztin. Da gabs erstmal die Augensalbe. Heute zweiter Termin. Dann wirds wohl Antibiotika geben. Aber toll, dass ich mit diesem Beitrag jetzt viel besser im Thema bin. Vielen Dank! :biggrin:
      ***Rübe***Rübe***Rübe***
      Katermama seit 09.12.2006
      hallo joy,

      ja würde auf jeden fall zum ta gehen. mit katzenschnupfen ist nicht zu spaßen. kann schnell chronisch werden. hab es selbst erlebt, jeden tag ständig alles vollgerotzt. ist mit der zeit nervig, und das über wochen. es gibt sehr gute antibiotika und augentropfen, die wirklich gut ansprechen. also am besten gleich morgen zum ta. trotz impfung hat sich timmi angesteckt. er hats zwar leichter überwunden, aber trotzdem schlimm genug eine ständige schniefende katze um sich zu haben.
      liebe grüße bärli
      Ich hoffe mal das ist hier richtig,finde es sehr wissenswert für alle Katzenhalter!

      Aktuelle Presseinformationenaktion tier - menschen für tiere e.V.,
      Deutschlands große Tier- und Artenschutzorganisation

      Tödliches Katzenvirus aus Amerika eingeschleppt

      Berlin/München, 12.01.2007. Eine neue Infektionskrankheit aus den USA hat Deutschland erreicht. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung, die dem Katzenschnupfenkomplex zugeordnet wird. Die Dramatik besteht in der hohen Sterblichkeitsrate. Bis zur Hälfte aller infizierten Tiere verenden. Die Symptome unterscheiden sich kaum von anderen Erkrankungen aus dieser Gruppe: Fieber, mangelnder Appetit, Schnupfen und manchmal Heiserkeit können erste Anzeichen sein.

      Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., empfiehlt dringend vorzubeugen: "Gegen das Virus aus den Vereinigten Staaten gibt es bisher keinen Impfschutz. Daher ist es umso wichtiger, gegen die anderen Katzenschnupfenarten zu impfen, damit die Tiere wenigstens gegen diese gefeit sind. So können sie dem neuen Virus ein gesundes und kompetentes Immunsystem entgegen setzen." Bei Verdacht sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Unter Behandlung steigen die Überlebenschancen für das Tier. Nach überstandener Krankheit muss die Katze mindestens vier Wochen von Artgenossen getrennt gehalten werden. Solange wird das Virus weiterhin ausgeschieden.

      Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

      Weitere Informationen bei:
      Dr. med. vet. Tina Hölscher, Veterinärin bei aktion tier,
      Tel.: 089-89146676, ([email protected]).

      aktion tier – menschen für tiere e.V.
      Pressestelle
      Kaiserdamm 97
      14057 Berlin
      Tel.: 030-301038-33
      Fax: 030-301038-34
      aktiontier.org
      [email protected]


      erstellt am: 12.01.2007
      "Die Augen einer Katze sind Fenster,die uns in eine andere Welt blicken lassen"
      Das ist ein sehr interessanter Bericht. wir haben gestern erfahren, ads unser Kater (wir haben ihn vor einer Woche aus dem Tierheim geholt) sich einen Katzenschnupfen mitgenommen hat. Er wird jetzt auch mit Antibiotika behandelt. Gegangen bin ich weil er so matt und heiser war. Schnupfen hätte ich gar nicht vermutet aber die Tierärztin hat sofort gesagt Katzenschnupfen. Von daher kam dieser Bericht mir sehr gelegen, denn soviel Infos bekommt man ja selten auf einmal, DANKESCHÖN
      Hallo,
      bin gerade mit meinem Kater in Behandlung.
      Er hat ganz fürchterlich mehrmals hintereinander niesen müssen.
      Gestern abend schon und seit heute früh auch wieder.
      Bin dann mit ihm gleichheute früh zu TÄ.
      Eine Spritze Antibiotika und Augensalbe Isopto Max bekommen.
      Am Donnerstag muß ich nochmal hin für die zweite Spritze.

      Ich hoffe nur, das die anderen beiden sich nicht anstecken.
      Ich wollte nämlich die Tage sowieso mit einem Kater zur Impfung gehen.Ich hoffe das klappt noch.
      Oder lieber erstmal die Inkubationszeit abwarten??
      Wo liegt die ca??
      Na werde morgen mal meine TÄ fragen.

      Es gibt ja hinsichtlich der Impfung von Hauskatzen sehr unterschiedliche Meinungen. Von alle zwei Jahre bis gar nicht.

      Was meint ihr so dazu??

      Liebe Grüße

      RE: katzenschnupfen

      Hallo Gina,
      nach stundenlanger Suche nach brauchbarer Hilfe für unseren vom Katzenschnupfen geplagten Schnurrli, bin ich auf deinen Beitrag gestoßen. Wir haben ihn mit der Krankheit bekommen und er ist den Schnupfen( nach nun einem halben Jahr) bis heute nicht losgeworden.
      Das Klacid ist ja nun ein Antibiotikum und wird gegen die Viren nicht helfen. Trotzdem haben wir beschlossen, es zu versuchen und das Medikament in Lotionform für Kinder besorgt. Es hat nun leider den Nachteil, daß es schmeckt wie "After Eight" und Schnurrli weigert sich vehement, es zu nehmen. In welcher Form habt ihr dem Tiggerle das gegeben? Ich hatte mich zur Lotion entschlossen, weil sie leichter zu dosieren ist, wie das Pulver einer Kapsel. Aber vielleicht wäre das günstiger gewesen? Wie habt ihr das gemacht? Für eine Antwort wäre ich dankbar.