Artikel mit dem Tag „Senioren“

  • Aufmerksame Pflege für tierische Mitbewohner, die in die Jahre kommen: Hunde und Katzen bereichern das Leben und machen viel Freude.

    Damit sie sich bis ins hohe Alter glücklich und so wohl wie möglich fühlen, haben ihre Halter einiges zu beachten. Je nach Größe und Erbanlagen des Tieres kommen mit sechs bis neun Jahren einige körperliche Veränderungen auf die Vierbeiner zu – ihre menschlichen Begleiter sollten dabei genau aufpassen, um diese nicht zu übersehen. Es ist wichtig, den Tieren nicht nur Zuneigung und Aufmerksamkeit zu schenken, sondern sie gleichzeitig jeden Tag durchzuchecken. Im besten Fall wird das liebevolle Abtasten und Ansehen des Pfleglings für Tier und Halter zur liebgewonnenen Routine. Dazu gehört der Blick in den Mund, in die Ohren, unter den Schwanz und auf die Haut, die Kontrolle der Füße einschließlich Fußballen und Krallen sowie das Abtasten des gesamten Körpers. Genauso gilt es, das Verhalten gut zu beobachten. Dörte Röhl, Tierärztin…
  • Älter zu werden, ist auch für Katzen nicht schön. Die Gelenke tun weh und man verkriecht sich lieber hinter der Ofenbank als draußen im Freien umher zu stromern. „Das hat zur Folge, dass sich die Krallen nicht mehr abnutzen“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei aktion tier e.V., die Folgen des Müßiggangs. Das Wachstum des Krallenhorns nimmt im Alter jedoch nicht ab. Die Kombination dieser Umstände führt dazu, dass die Kralle an sich immer länger wird.

    „Unternimmt der Besitzer jetzt nichts, wächst das Horn im Halbkreis. Die Tiere bleiben oft irgendwo hängen und verletzen sich. Am Ende dringt die Kralle in den Ballen der Pfote und damit in das Fleisch hinein“, skizziert die Tierärztin den weiteren Fortgang. „Leider sieht man das in der Praxis sehr häufig“, bedauert sie. Das Einwachsen der Krallen ist für die Katze mit extremen Schmerzen verbunden. Darüber hinaus besteht eine ständige Gefahr, dass Bakterien in die Wunde eindringen. Um das Horn aus den…