Artikel mit dem Tag „Aktion Tier“

  • Was man lieb hat, verwöhnt man. So auch das eigene Haustier. Und welches Verwöhnprogramm kommt bei unseren Heimtieren am besten an? Meist das kulinarischer Natur.

    So werden den ganzen Tag über Leckereien aller Art verabreicht. Doch so gut die Naschereien gemeint sind, so schlecht wirken sie sich langfristig aus. Der Vierbeiner nimmt Tag für Tag zu, wenn auch immer nur ein bisschen. Doch nach einigen Monaten oder Jahren ist es auch mit der rosa Brille nicht mehr zu übersehen. Der geliebte Hausgenosse hat Übergewicht und zwar massiv. Hiervon wieder herunter zu kommen ist alles andere als leicht.

    „Etwa ein Drittel aller Hunde, Katzen und kleinen Heimtiere in Deutschland bringen zu viel Gewicht auf die Waage“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., aus der Praxis. Die Tiere bekommen hochkalorisches Futter und bewegen sich dabei zu wenig. „Wenn jeden Tag mehr Kalorien zugeführt als verbraucht werden, ist es nur logisch, dass der Körper Fettreserven…
  • Früher oder später erwischt es jeden Hund oder auch jede Katze mit Freigang – ein Floh nistet sich im Fell ein und vermehrt sich. Innerhalb kurzer Zeit kratzt sich das Tier nahezu im Minutentakt und schon bald wird der Besitzer des ersten Parasiten ansichtig.

    Ein etwa 2 mm kleines, längliches, braunes Wesen krabbelt zwischen den Haaren des Vierbeiners auf der Haut entlang. Es zu fassen zu kriegen, ist gar nicht so leicht. Dem Tierhalter wird schnell klar, er muss handeln. Von selbst wird das Haustier die Lästlinge nicht mehr los. Im Gegenteil, wartet man ab, breitet sich die Plage erst richtig aus. Doch kein Grund zur Panik. Beim Tierarzt gibt es Mittel, die den Flohbefall schnell und nachhaltig bekämpfen. Damit aber nicht genug. Was die wenigsten Tierbesitzer wissen: Im Anschluss an eine erfolgreiche Flohbekämpfung sollte immer auch eine Entwurmung des Patienten durchgeführt werden!

    „Flöhe übertragen den Gurkenkernbandwurm“, erläutert Frau Dr. Tina Hölscher,…
  • Es gibt Dinge, die gibt es gar nicht. Dazu gehören Hamster, die tagelang in der Ecke sitzen und sich nicht rühren.

    Bringt der besorgte Tierbesitzer den Kleinen zum Tierarzt, ist der Nager auf einmal putzmunter und frisst wie ein Scheunendrescher. So geschehen letzten Monat in England. Des Rätsels Lösung liegt vor allem in einer Besonderheit der Nahrungsgewohnheiten des Hamsters.

    „Dieser Patient hatte bei einem nächtlichen Freigang einen Kühlschrankmagneten ergattert und ihn - wie es sich für einen Hamster gehört - in der Backe verstaut“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., den ersten Teil des Kuriosums. Nachdem das Tier zurück in den heimatlichen Käfig aus Drahtgitter verbracht worden war, entfaltete der Magnet seine Wirkung. Gut verstaut in der Hamsterbacke, wurde er von den Eisenstäben des Gitterkäfigs angezogen. Damit saß der arme Hamster samt Magnet in der Backentasche fest und konnte weder vor noch zurück. Zu stark war die…
  • Grundsätzlich ist es lobenswert, wenn sich Menschen nicht beim Züchter, im Zoogeschäft oder via Internet einen Hund besorgen, sondern ins nächste Tierheim fahren, um sich dort nach einem geeigneten Vierbeiner umzusehen. Damit sich Topf und Deckel finden und das Zusammenleben gut klappt, sollten jedoch einige Dinge beachtet werden.

    So zählen auch bei der Mensch-Tier-Beziehung auf Dauer die inneren Werte mehr als das hübsche Äußere. „Wählen Sie ihr Tier nicht nach dem Aussehen aus, sondern stellen Sie sicher, dass die Chemie stimmt“, rät Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. Nehmen Sie sich Zeit für das Kennenlernen und besuchen Sie Ihren Lieblingshund ruhig ein paar Mal im Tierheim. Beim Spielen, Schmusen oder Gassi gehen stellt sich dann schnell heraus, ob man zueinander passt.

    Seien Sie nicht böse, wenn man Ihnen nicht sofort ein Tier mitgibt, sondern erst einmal viele Fragen stellt. Das ist wichtig und richtig. Um eine gute und dauerhafte Vermittlung zu gewährleisten müssen die…
  • Schon ältere Studien aus den USA ließen sicher darauf schließen, dass Heimtiere von Rauchern besonders häufig an verschiedenen Tumorarten erkranken.

    Nachteil dieser Studien war, dass die Angaben über das Maß, in dem die Tiere dem Rauchkonsum ausgesetzt waren, lediglich auf Aussagen der Tierbesitzer beruhten. Somit konnten nur bedingt konkrete Rückschlüsse gezogen werden, inwieweit das Tumorrisiko bei zunehmendem Zigarettenkonsum im Haushalt steigt.

    Eine neue Studie aus England hat die Methodik nun deutlich verbessert, indem sie die exakte Nikotinkonzentration im Fell nachgewiesen hat. Hierbei stellte sich heraus, dass Katzen, die in gleichem Umfang passiv rauchen mussten wie Hunde, noch stärker belastet waren als diese. Dies liegt vermutlich daran, dass Katzen die Tabakrauch-Rückstände gleich zweimal konsumieren: einmal beim Einatmen und ein zweites Mal beim Putzen des Fells. Sie erkranken dann häufig am bösartigen Plattenepithelkarzinom in der Maulhöhle oder auch am malignen…
  • Der Sommer ist endlich da. Das Wetter ist herrlich. Katzen streifen neugierig durch das Blütenmeer, Hunde tollen ausgelassen auf den Wiesen umher. Doch plötzlich halten sie inne, winseln oder schreien gar wie am Spieß und der besorgte Tierhalter weiß nicht was los ist und schon gar nicht was er tun soll.

    „In diesen Tagen werden Hunde und Katzen häufig von Bienen oder Wespen gestochen“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., das anfallsartige Verhalten unserer Vierbeiner. Die betroffene Stelle schwillt innerhalb von Minuten stark an. Das arme Opfer ist völlig wesensverändert und läuft unruhig und desorientiert umher. „Das Tier kann den Schmerz nicht zuordnen und ist deshalb zunächst total von der Rolle“, begründet die Tierärztin diese Auffälligkeit.

    Oft ist der Kopf unserer Schnüffelnasen betroffen, nachdem sie damit voran durch die Natur streiften. Dann können massive Schwellungen im Gesichtsbereich auftreten. Das kann schlimm aussehen, der Halter…
  • Es ist Wochenende und der geliebte Vierbeiner ist schlapp. Er frisst kaum etwas und will nicht spielen. Außerdem fühlt er sich heiß an.

    Manch ein Tierbesitzer schafft es vielleicht Fieber bei seinem Schützling zu messen. Schließlich will er wissen, was seinem Haustier fehlt. Gelingt dies, ist die Sache schnell klar. Die Körpertemperatur ist erhöht, das Haustier hat einen Infekt. Was liegt da näher, als an den Medizinschrank zu gehen und dem Tier Paracetamol entweder als Tablette oder auch als Zäpfchen zu verabreichen, damit das Fieber möglichst schnell sinkt und es dem Schatz wieder besser geht? Doch Vorsicht! Was gut gemeint ist, hätte fatale Folgen.

    „Paracetamol ist für Hunde und vor allem auch für Katzen schon in geringen Dosen höchst giftig“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Tierbesitzer eindringlich. Was dem Menschen hilft, kann beim Tier eine ganz andere Wirkung haben. Unsere Haustiere verstoffwechseln den Wirkstoff Paracetamol anders und…
  • Kaum einer besitzt selber eines, aber fast jeder kennt eins in der Umgebung – ein Außenschwimmbad. Diese Pools werden im Winter leider nur allzu häufig zur tödlichen Gefahr für Katzen, Füchse und andere Tiere.

    „Damit die im Becken ausgelegte Folie gespannt bleibt, werden diese Schwimmbäder in der kalten Jahreszeit nur bis zu einer Füllhöhe von etwa einem Meter abgelassen“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Fällt hier ein Vierbeiner hinein solange das Wasser noch nicht oder nicht mehr gefroren ist, hat er keine Chance sich hochzuziehen und herauszuhangeln. Der Abstand nach oben bis zum Rand ist zu groß. Stehen kann er aber auch nicht. So schwimmen die armen Tiere bis zur Erschöpfung und ertrinken letzten Endes elendiglich im eiskalten Wasser.

    „Diesen Todeskampf möchte man sich als Tierliebhaber lieber nicht vorstellen“, so die Veterinärin. „Schwimmbadbesitzer sollten deshalb unbedingt Ausstiegshilfen für Tiere in ihren Außenschwimmbädern…
  • Wir Menschen können uns mit warmer Kleidung vor der Kälte schützen. Unsere Vierbeiner haben dagegen zur Isolierung nur ihr Fell. Im Winter können Hunde daher sehr schnell unterkühlen, wenn sie sich draußen nicht bewegen.

    Besonders gefährlich ist hier längeres Stillsitzen im Freien - zum Beispiel beim Warten vor dem Supermarkt. „Bei klirrender Kälte kommt es bereits nach 5 Minuten zu einer Unterkühlung, die eine Blasenentzündung, eine Bronchitis oder gar eine Lungenentzündung nach sich ziehen kann“, sagt Diplom-Biologin Ursula Bauer von aktion tier. Auch eine Nierenentzündung und Durchfall können die Folgen des unbeweglichen Wartens in der Kälte sein. Ein Mäntelchen nützt wenig, da Hunde auf ihrem meist wenig behaarten und daher ungeschützten Hinterteil sitzen.

    Besonders kälteempfindlich sind Rassen ohne Unterfell wie Dalmatiner, Staffordshire Terrier oder Rehpinscher sowie frisch geschorene Tiere. „Grundsätzlich sollte man seinem Vierbeiner im Winter keine längeren Wartezeiten…
  • Kaum einer, der sich fürs neue Jahr nichts vorgenommen hat. Abnehmen steht bei einigen ganz oben auf der Liste. Manche Tierbesitzer beziehen ihre Haustiere in dieses Vorhaben gleich mit ein.

    Warum auch nicht? Normalgewicht ist schließlich auch für Tiere gesund. Daher schadet es dem einen oder anderen Vierbeiner nicht, ein paar Pfunde zu lassen. Doch hierbei gilt es einiges zu beachten. „Besonders Katzen dürfen keinesfalls auf Nulldiät gesetzt werden“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Kompletter Futterentzug kann bei Samtpfoten schon nach zwei Tagen zu einer lebensbedrohlichen Stoffwechselentgleisung führen.

    Besser man geht das Thema langsam an. Als Ziel darf ein Gewichtsverlust von 1% des Körpergewichtes pro Woche gesetzt werden. Das bedeutet, dass eine Katze mit 5 kg Eigengewicht etwa 50 g in sieben Tagen abnehmen darf. Mehr aber auch nicht. „Diese Marke erreicht der Tierhalter, indem er das Futter um etwa ein Viertel der bisher verabreichten Menge…
  • Manche Hundebesitzer kennen das. Die Ohrmuscheln des geliebten Vierbeiners müffeln ekelig und ranzig. Oft kommen braune, schmierige Beläge auf der Innenseite der Ohrmuschel hinzu. Viele Tierhalter denken, das ist normal so. Doch das stimmt nicht! Unbehandelt kann sich die Situation zum Problem auswachsen.

    „Der stinkende, braune Schmierfilm ist ein Mix aus Ohrenschmalz, Hefepilzen und Bakterien“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Aus ihm kann sich eine schwerwiegende Entzündung des Ohres entwickeln. Besonders Hunde mit Schlappohren neigen zur Absonderung derartiger Verschmutzungen. Das Ohr klappt bei ihnen wie ein Deckel auf den Gehörgang. Durch diese Abdichtung ensteht darin ein sauerstoffarmes, feuchtes Milieu. Dies lieben viele Keime besonders und können sich deshalb optimal vermehren.

    „Dieses Wachstum von Krankheitserregern muss unterbunden werden“, warnt die Tierärztin. Hundehalter können dem Schmierfilm mit Spülungen entgegenwirken. Dazu…
  • Kaum auszuhalten, wenn der Lebenspartner im Nachbarbett schnarcht. Doch ebenso nervtötend können Geräusche sein, die vom geliebten Vierbeiner zur Schlafenszeit produziert werden. Hat man sich erst einmal darauf eingeschossen, gelingt es selbst toleranten Tierhaltern kaum mehr, die rasselnden Atemgeräusche zu ignorieren.

    Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., erklärt, wie Schnarchlaute beim Tier zustandekommen: „Es gibt mehrere Ursachen für diese Geräusche. Zum einen kann die angeborene Form der Atemwege der Grund für Schnarchattacken sein. Zum anderen können Infektionen des Atmungsapparates, altersbedingte Erschlaffung des Gaumensegels oder der Stimmbänder sowie Tumore im Atemwegsbereich derartiges Schnorcheln verursachen.“

    Besonders hart trifft es Tiere, die die Problematik von Geburt an haben. Diese leiden z.B. unter einem verkürzten Gesichtsschädel mit einer platt eingedrückten Nase. Diese Besonderheit geht mit einer Deformation der luftführenden Wege einher.…
  • Mensch und Tier werden immer älter. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn sowohl Vierbeiner als auch ihre Besitzer im Alter das eine oder andere Medikament einnehmen müssen. Hier gilt es die Übersicht zu bewahren.

    „Vor allem Herzpatienten benötigen oft nicht nur eine, sondern gleich mehrere Tabletten am Tag“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Das gilt nicht nur für das Tier. Auch Menschen mit Erkrankungen des Herzens müssen oft mehrmals täglich ihre Arzneimittel schlucken. Da kann dann schon mal etwas durcheinanderkommen.

    „Die Folgen einer fälschlichen Einnahme können für beide Parteien fatal sein und im schlimmsten Fall mit dem Tod enden“, warnt die Tierärztin eindringlich. Das liegt vor allem daran, dass Tiere oft andere Dosierungen bei verschiedenen Erkrankungen benötigen als der Mensch. So bedürfen sie beispielsweise zur Korrektur einer Schilddrüsenunterfunktion ein Vielfaches der menschlichen Dosis.

    „Die Medikamente für das Tier sollten…
  • „Unser Hund hat die Herztabletten von der Oma gefressen“, so die alarmierende Ansage aufgewühlter Tierbesitzer in der Tierarztpraxis. Was klingt wie ein schlechter Scherz, kommt leider immer wieder vor.

    Achtlos herumliegende Medikamente werden von unseren Hausgenossen verschlungen, vermutlich in der Hoffnung, dabei eine Leckerei zu ergaunern.

    „Je nachdem um welche Substanz es sich handelt, kann das für den Hund richtig gefährlich werden“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., Tierbesitzer, in deren Haushalt tägliche Medikamenteneinnahme von Nöten ist. „Zum einen vertragen unsere Haustiere etliche Wirkstoffe, die für den Menschen gedacht sind, überhaupt nicht. Zum anderen handelt es sich meist um Dosierungen, die auf ein viel höheres Körpergewicht als das des Hundes ausgelegt sind“, warnt die Veterinärin. Wenn dann auch noch eine ganze Packung verschluckt wird, herrscht Alarmstufe Rot.

    Das Tier muss schnellstmöglich einem Tierarzt vorgestellt werden. Der…
  • Ein Spielzeug schöner als das andere. Igelbälle, Quietsche-Entchen, Gummiknochen in allen Farben und Formen.
    Doch was so harmlos und nett aussieht, kann ernste Gefahren für unsere Vierbeiner bergen.


    „Plastikspielzeug für den Tierbedarf unterliegt keinerlei gesetzlichen Vorschriften was die Inhaltsstoffe betrifft“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, die als Tierärztin für den Tierschutzverein aktion tier e.V. tätig ist. „Sie enthalten oft Giftstoffe, die die Grenzwerte für Kinderspielsachen um das Tausendfache überschreiten“, führt sie aus. Hunde können durch das Spielen mit verseuchtem Spielzeug Vergiftungen davontragen. Erbrechen und Durchfälle sind die Folge. Langfristig sind etliche der enthaltenen Stoffe zudem krebserregend.

    Doch wie kann der Tierhalter seinen Liebling vor den giftigen Produkten schützen? „Riecht das Spielzeug schon im Laden nach Plastik, kauft man es besser nicht“, rät Dr. Hölscher. Kreativen Tierhaltern steht noch eine Alternative zur Verfügung: Sie können…
  • Bisher ging man davon aus, dass Hunde nicht an der durch Zecken übertragenen FSME (FrühSommerMeningoEnzephalitis) erkranken können.

    Es ließ sich bislang zwar nachweisen, dass Hunde nach einer Infektion Antikörper bilden, doch Krankheitssymptome blieben aus. Nun starben in Deutschland nachgewiesenermaßen zwei Hunde an FSME. „Noch ein gewichtiger Grund mehr, weshalb Tierbesitzer gewissenhafte Zeckenprophylaxe bis in den Spätherbst hinein betreiben sollten“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die wichtigste Vorsorgemaßnahme. Wirksame Präparate gibt es beim Tierarzt in Form von Tabletten, Halsbändern oder Flüssigkeiten, die auf die Haut geträufelt werden.

    Damit ist der Vierbeiner nicht nur gegen FSME geschützt. Gleichzeitig ist er damit gegen andere gefährliche Krankheiten gefeit, die durch Zecken übertragen werden. Dazu gehört die Anaplasmose oder auch die Borreliose.

    Doch hiermit nicht genug. „Hundebesitzer schützen darüber hinaus auch sich…
  • Hund oder Katze husten. Gut, kommt mal vor. Wenn es nach einigen Tagen eher schlechter als besser wird, macht sich der Tierbesitzer auf zum Tierarzt. Der untersucht und verordnet bei schlimmeren Befunden ein Antibiotikum. Doch das schlägt nicht an. Das Tier wird immer schlapper, der Husten heilt nicht aus. Was hat der arme Patient nur?

    „Auch viele Tierärzte denken in so einem Fall noch nicht an den Lungenwurm“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Veterinärin von aktion tier e.V. Das liegt vor allem daran, dass der gefährliche Parasit bis vor kurzem in Deutschland so gut wie gar nicht aufgetreten ist. Erst in jüngster Zeit breitet sich Angiostrongylus vasorum, wie er in der Fachsprache genannt wird, auch bei uns aus und infiziert unsere Haus- und Wildtiere. Die Übertragung erfolgt durch das Verspeisen von Nackt- oder auch kleinen Gehäuseschnecken. „Die Schnecken werden selten absichtlich von Hunden und Katzen verschluckt, sondern vielmehr beim Gras fressen, beim…
  • In den Tierarztpraxen laufen die Telefone heiß. „Mein Lumpi ist grad zur Terassentür hereingerannt und schreit jetzt ganz fürchterlich“, so oder so ähnlich lauten die ersten aufgeregt hervorgepressten Worte des Tierbesitzers. Doch was steckt hinter diesen gehäuft auftretenden Anfällen?

    „In diesen Tagen sind meist Insektenstiche der Grund für die akuten Schmerzattacken“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. „Der Vierbeiner ist vom Schmerz völlig überfahren und kann ihn überhaupt nicht einordnen, deshalb reagiert er auch so panisch“, führt sie aus.

    Da die Insekten von ihrer Umgebungswärme abhängig sind, können sie aufgrund der noch frühsommerlichen Temperaturen vor neugierigen Hundenasen und Katzenmäulern nicht schnell genug fliehen. Daher werden sie derzeit oft Opfer der Fellnasen. Mit unangenehmen Folgen für unsere Haustiere. Sowohl Bienen- als auch Wespenstiche schmerzen in den ersten Minuten ordentlich und sorgen im Anschluss für unangenehme…
  • Auf einmal geht es dem Stubentiger schlecht. Er erbricht sich mehrmals, will nicht mehr spielen und ist insgesamt ganz schwach auf der Brust. An Fressen mit Appetit ist gar nicht zu denken. Was kann nur passiert sein?

    Alles war wie immer. Es stand kein neues Futter auf dem Speiseplan. Alle anderen Vergiftungsursachen sind ausgeschlossen. Trotzdem geht es unserem Liebling ziemlich elend.

    „Katzen trinken gerne aus allem, was nicht ihr eigener Wassernapf ist“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., eine besondere Eigenart von Hauskatzen. „Besonders attraktiv ist scheinbar stehendes Wasser aus Untersetzern von Blumentöpfen“, führt sie weiter aus. Wurden aber die dazugehörigen Zimmerpflanzen im Vorfeld gedüngt, landet der Dünger größenteils im Blumenwasser. Wird dieser wiederum von der Katze beim Trinken aufgenommen, resultiert hieraus eine ernste Vergiftung. Erste Symptome sind Speicheln und Erbrechen. Dann kommen Störungen des…
  • Gerne lässt man den Vierbeiner an Dingen, die man sich selber gönnt, teilhaben. So fällt beim Kochen oder auch am Frühstückstisch öfter mal die eine oder andere Leckerei für den Hausgenossen ab. Doch Vorsicht!

    Manch gut gemeinte Köstlichkeit kann für Hund und Katze fatal enden. Der jüngste Fall trat in Bayern auf. Hier erkrankte ein Jagdhund, der Teile eines erlegten Wildschweins gefressen hatte.

    „Unbehandelte Anteile vom Schwein dürfen unseren Haustieren keinesfalls verfüttert werden“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Sie können ein Virus enthalten, das dem Menschen nichts anhaben kann“, führt sie aus. Deshalb wird der Schlachtkörper auch nicht auf dieses Virus hin untersucht. Es handelt sich um den so genannten Aujeszky-Erreger. Er löst eine tollwutähnliche Erkrankung bei Hund und Katze aus. Daher wird die Krankheit auch Pseudowut genannt.

    Erste Symptome sind Speicheln, Rastlosigkeit oder auch Apathie. Durchfall und Erbrechen sowie Fieber können…