Artikel mit dem Tag „Zeckenprophylaxe“

  • Vierbeiner richtig schützen: Der lang ersehnte Sommer ist da, Mensch und Hund genießen die gemeinsame Zeit im Freien. Doch besonders in der warmen Zeit des Jahres, sind auch Zecken aktiv – und das kann gefährlich werden. Hauptsaison für die Spinnentiere ist von März bis Oktober. Tierärztin Dörte Röhl, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, erklärt Hundehaltern, welche Krankheiten von Zecken übertragen werden können, warum eine Zeckenprophylaxe so wichtig ist und was bei einem Befall zu tun ist.

    „Hunde sollten nach jedem Spaziergang auf Zecken untersucht werden, denn nur wenn die Parasiten schnell entfernt werden, kann die Übertragung von mitunter lebensgefährlichen Krankheitserregern verhindert werden“, so Dörte Röhl. „Wer sich die Entfernung nicht selbst zutraut, sollte unbedingt einen Tierarzt aufsuchen und nicht unnötig Zeit verlieren. Außerdem empfiehlt sich in der Zeckensaison eine regelmäßige Prophylaxe, die den Hund vor einem Befall schützen kann.“

    Zecken sind…
  • Der Januar 2017 war ungewöhnlich frostig – das bestätigt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Viele hoffen daher, im kommenden Frühjahr vor Zecken verschont zu bleiben. Vergeblich. Denn Zecken überwintern in der bodennahen Laubstreu und halten den Minustemperaturen problemlos stand. Daher sollten Hundehalter sich selbst und ihr Tier rechtzeitig schützen.

    Sobald die Temperaturen über 6 Grad Celsius klettern, begeben sich die ersten Zecken auf die Suche nach einem Wirt. Viele Maßnahmen zur Zeckenprophylaxe beim Hund – zum Beispiel Halsbänder, Spot-Ons oder Tabletten – greifen relativ kurzfristig. Eine Impfung gegen Borreliose sollten Hundehalter aber schon jetzt ins Auge fassen. „Die Grundimmunisierung lässt man beim Tierarzt am besten zu Beginn der Zeckensaison durchführen“, rät Dr. Nikola Pantchev, Fachtierarzt für Parasitologie. Dabei erhält der Hund die ersten beiden Impfdosen im Abstand von drei bis fünf Wochen. Nach einem halben Jahr empfiehlt die Ständige…
  • Bisher ging man davon aus, dass Hunde nicht an der durch Zecken übertragenen FSME (FrühSommerMeningoEnzephalitis) erkranken können.

    Es ließ sich bislang zwar nachweisen, dass Hunde nach einer Infektion Antikörper bilden, doch Krankheitssymptome blieben aus. Nun starben in Deutschland nachgewiesenermaßen zwei Hunde an FSME. „Noch ein gewichtiger Grund mehr, weshalb Tierbesitzer gewissenhafte Zeckenprophylaxe bis in den Spätherbst hinein betreiben sollten“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die wichtigste Vorsorgemaßnahme. Wirksame Präparate gibt es beim Tierarzt in Form von Tabletten, Halsbändern oder Flüssigkeiten, die auf die Haut geträufelt werden.

    Damit ist der Vierbeiner nicht nur gegen FSME geschützt. Gleichzeitig ist er damit gegen andere gefährliche Krankheiten gefeit, die durch Zecken übertragen werden. Dazu gehört die Anaplasmose oder auch die Borreliose.

    Doch hiermit nicht genug. „Hundebesitzer schützen darüber hinaus auch sich…