Artikel mit dem Tag „gefährlich“

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    Es klingt niedlich, hat aber einen ernsten und traurigen Hintergrund: Das sogenannte Kippfenster-Syndrom. Derartige Verletzungen bei Katzen sind leider noch immer so häufig, dass sich eigens dieser Name dafür etabliert hat. Immer wieder kommt es zu schweren oder gar lebensbedrohlichen Verletzungen, weil die neugierigen Tiere versuchen, durch ein gekipptes Fenster zu klettern. Dabei kann es passieren, dass sie in dem Spalt steckenbleiben. Wenn die Katze dann versucht, sich zu befreien, rutscht sie durch die Bewegungen immer tiefer in den enger werdenden Fensterspalt und wird fortwährend mehr eingequetscht.

    „Dabei können schwerste innere Verletzungen entstehen, die oft zu irreparablen Schäden und sicherlich auch zu großen Schmerzen führen“, erklärt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. „Viele Katzen werden zwar noch lebend gefunden, müssen dann aber doch eingeschläfert werden, da die Schädigungen zu schwerwiegend sind.“ Manchmal sterben die Tiere aber auch…
  • Was gibt es Schöneres als einen langen Spaziergang mit Hund an einem sonnigen Herbsttag? Um das Glück perfekt zu machen, wird getobt und gespielt. Ist gerade kein passender Ast zur Hand, wird auch mal ein Stein geschmissen. Großer Fehler! So ein Steinwurf kann fatale Folgen haben.

    "Fängt der Hund den Stein aus der Luft, bricht schnell mal ein Fangzahn ab“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., vor dem Risiko des Steinespiels. Die Zahnsubstanz ist dem Aufprall des Steinschlages nicht gewachsen. Bricht der Zahn, ist in aller Regel der Wurzelkanal eröffnet. Dies erkennt der Tierhalter daran, dass sich in der Mitte der Bruchfläche eine Vertiefung abzeichnet, in die man mit einer dünnen Nadel sogar eindringen kann. „Ist die Pulpa, also der Wurzelkanal, geöffnet, darf das nicht so bleiben“, so die Veterinärin. Über den Kanal dringen sonst Keime ein und führen an der Wurzel langfristig zu einer heftigen Entzündung.

    Entweder muss der Zugang zum…
  • Gerne lässt man den Vierbeiner an Dingen, die man sich selber gönnt, teilhaben. So fällt beim Kochen oder auch am Frühstückstisch öfter mal die eine oder andere Leckerei für den Hausgenossen ab. Doch Vorsicht!

    Manch gut gemeinte Köstlichkeit kann für Hund und Katze fatal enden. Der jüngste Fall trat in Bayern auf. Hier erkrankte ein Jagdhund, der Teile eines erlegten Wildschweins gefressen hatte.

    „Unbehandelte Anteile vom Schwein dürfen unseren Haustieren keinesfalls verfüttert werden“, warnt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Sie können ein Virus enthalten, das dem Menschen nichts anhaben kann“, führt sie aus. Deshalb wird der Schlachtkörper auch nicht auf dieses Virus hin untersucht. Es handelt sich um den so genannten Aujeszky-Erreger. Er löst eine tollwutähnliche Erkrankung bei Hund und Katze aus. Daher wird die Krankheit auch Pseudowut genannt.

    Erste Symptome sind Speicheln, Rastlosigkeit oder auch Apathie. Durchfall und Erbrechen sowie Fieber können…