Artikel mit dem Tag „Gesundheit“

  • Manche Hundebesitzer kennen das. Die Ohrmuscheln des geliebten Vierbeiners müffeln ekelig und ranzig. Oft kommen braune, schmierige Beläge auf der Innenseite der Ohrmuschel hinzu. Viele Tierhalter denken, das ist normal so. Doch das stimmt nicht! Unbehandelt kann sich die Situation zum Problem auswachsen.

    „Der stinkende, braune Schmierfilm ist ein Mix aus Ohrenschmalz, Hefepilzen und Bakterien“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Aus ihm kann sich eine schwerwiegende Entzündung des Ohres entwickeln. Besonders Hunde mit Schlappohren neigen zur Absonderung derartiger Verschmutzungen. Das Ohr klappt bei ihnen wie ein Deckel auf den Gehörgang. Durch diese Abdichtung ensteht darin ein sauerstoffarmes, feuchtes Milieu. Dies lieben viele Keime besonders und können sich deshalb optimal vermehren.

    „Dieses Wachstum von Krankheitserregern muss unterbunden werden“, warnt die Tierärztin. Hundehalter können dem Schmierfilm mit Spülungen entgegenwirken. Dazu…
  • VIER PFOTEN gibt Tipps für Tierhalter

    Unsere Heimtiere werden immer älter. Leider steigt mit ihrem Alter auch das Risiko, an kognitiver Dysfunktion, auch Demenz genannt, zu erkranken. Das altersbedingte Schwinden der kognitiven Fähigkeiten wie Erinnerung, Lernfähigkeit, Auffassungsgabe und Aufmerksamkeit, hat starke Auswirkungen auf das Verhalten des Tieres und führt zu neuen Herausforderungen im Alltag.

    Die international tätige Tierschutzstiftung VIER PFOTEN gibt Tipps für betroffene Hunde- und Katzenhalter und rät zur genauen Beobachtung und vorbeugenden Maßnahmen.

    Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN:
    „Umfragen unter Katzenhaltern zeigen, dass bis zu 88 Prozent aller Katzen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren Verhaltungsstörungen aufweisen, die auf Einschränkungen der mentalen Leistungsfähigkeit zurückzuführen sind. Leider ist eine Demenz nicht heilbar, aber Tierhalter können vorbeugend schon viel tun um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. Richtiges Futter…
  • Bisher ging man davon aus, dass Hunde nicht an der durch Zecken übertragenen FSME (FrühSommerMeningoEnzephalitis) erkranken können.

    Es ließ sich bislang zwar nachweisen, dass Hunde nach einer Infektion Antikörper bilden, doch Krankheitssymptome blieben aus. Nun starben in Deutschland nachgewiesenermaßen zwei Hunde an FSME. „Noch ein gewichtiger Grund mehr, weshalb Tierbesitzer gewissenhafte Zeckenprophylaxe bis in den Spätherbst hinein betreiben sollten“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die wichtigste Vorsorgemaßnahme. Wirksame Präparate gibt es beim Tierarzt in Form von Tabletten, Halsbändern oder Flüssigkeiten, die auf die Haut geträufelt werden.

    Damit ist der Vierbeiner nicht nur gegen FSME geschützt. Gleichzeitig ist er damit gegen andere gefährliche Krankheiten gefeit, die durch Zecken übertragen werden. Dazu gehört die Anaplasmose oder auch die Borreliose.

    Doch hiermit nicht genug. „Hundebesitzer schützen darüber hinaus auch sich…
  • Hund oder Katze husten. Gut, kommt mal vor. Wenn es nach einigen Tagen eher schlechter als besser wird, macht sich der Tierbesitzer auf zum Tierarzt. Der untersucht und verordnet bei schlimmeren Befunden ein Antibiotikum. Doch das schlägt nicht an. Das Tier wird immer schlapper, der Husten heilt nicht aus. Was hat der arme Patient nur?

    „Auch viele Tierärzte denken in so einem Fall noch nicht an den Lungenwurm“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Veterinärin von aktion tier e.V. Das liegt vor allem daran, dass der gefährliche Parasit bis vor kurzem in Deutschland so gut wie gar nicht aufgetreten ist. Erst in jüngster Zeit breitet sich Angiostrongylus vasorum, wie er in der Fachsprache genannt wird, auch bei uns aus und infiziert unsere Haus- und Wildtiere. Die Übertragung erfolgt durch das Verspeisen von Nackt- oder auch kleinen Gehäuseschnecken. „Die Schnecken werden selten absichtlich von Hunden und Katzen verschluckt, sondern vielmehr beim Gras fressen, beim…
  • Die Entscheidung sich einen Hund anzuschaffen ist ein ganz schöner Schritt. Man will natürlich, dass es dem neuen Familienmitglied an nichts fehlt und sorgt daher dafür, dass der Vierbeiner nur das Beste vom Besten bekommt. Was passiert aber, wenn der Hund krank wird? Wie deutet man Krankheitsanzeichen beim Hund richtig und wie reagiere ich als besorgter Hundebesitzer am besten, wenn ich merke, dass es meinem Schützling nicht gut geht? Diese Fragen sind beim Hundekauf bestimmt jedem schon mal durch den Kopf gegangen. Vor allem kleine Welpen wirken oft hilflos und wecken den Beschützerinstinkt in uns. Woran merkt man also, dass dem Hund etwas fehlt? Hier gibt’s wichtige Tipps rund um das Thema Hundegesundheit.

    Kein Appetit?

    Hunde sind normalerweise begeisterte Esser. Schon allein das Geräusch, wenn Herrchen den Futternapf auffüllt macht die Vierbeiner fröhlich und für ein paar gute Leckerlies würden sie so gut wie alles machen. Wenn Ihnen als Hundebesitzer also auffällt, dass…
  • In diesen Tagen häufen sich die Patienten in den Praxen. Dies gilt für Zwei- aber auch für Vierbeiner. Die ersten knallig kalten Tage schwächen unser aller Immunsystem und öffnen damit Krankheitserregern Tür und Tor.

    „Besonders häufig sehen wir momentan Erkrankungen der oberen Atemwege“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., aus ihrer Praxis. Diese Art der Erkältung verläuft meist komplikationslos. Dem Tierbesitzer fällt auf, dass sein Tier niest und hustet. Solange es dabei einen gesunden Appetit aufweist und sich verhält wie sonst auch, muss der Besitzer sich keine großen Sorgen machen.

    „Achten Sie darauf, dass Ihr erkälteter Liebling nicht in der Nässe friert. Nach dem Spaziergang sollten Sie deshalb das Fell gut trocken rubbeln oder sogar föhnen“, rät die Tierärztin. Auch eine Sitzung unter der Rotlichtlampe tut dem Vierbeiner gut. Dabei muss auf ausreichend Abstand zur Wärmequelle geachtet werden. Zehn Minuten Rotlicht zwei Mal pro Tag…