Artikel mit dem Tag „Sicherheit“

  • Kaum einer besitzt selber eines, aber fast jeder kennt eins in der Umgebung – ein Außenschwimmbad. Diese Pools werden im Winter leider nur allzu häufig zur tödlichen Gefahr für Katzen, Füchse und andere Tiere.

    „Damit die im Becken ausgelegte Folie gespannt bleibt, werden diese Schwimmbäder in der kalten Jahreszeit nur bis zu einer Füllhöhe von etwa einem Meter abgelassen“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Fällt hier ein Vierbeiner hinein solange das Wasser noch nicht oder nicht mehr gefroren ist, hat er keine Chance sich hochzuziehen und herauszuhangeln. Der Abstand nach oben bis zum Rand ist zu groß. Stehen kann er aber auch nicht. So schwimmen die armen Tiere bis zur Erschöpfung und ertrinken letzten Endes elendiglich im eiskalten Wasser.

    „Diesen Todeskampf möchte man sich als Tierliebhaber lieber nicht vorstellen“, so die Veterinärin. „Schwimmbadbesitzer sollten deshalb unbedingt Ausstiegshilfen für Tiere in ihren Außenschwimmbädern…
  • Hunde haben auf einer Rolltreppe nichts zu suchen. Darauf weist die in Sulzbach bei Frankfurt ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V. mit Nachdruck hin.
    Immer wieder gibt es Hundehalter, die ihre Tiere mit auf die Rolltreppe nehmen, immer wieder kommt es dabei zu schlimmen Unfällen.


    „Rolltreppen sind für Hunde viel zu gefährlich“, warnt TASSO-Leiter Philip McCreight eindringlich. Sehr schnell kann sich das Tier vor allem am Ende der Treppe mit den Krallen oder Haaren in dem stählernen Aufsatz verfangen. Die Folgen sind meist dramatisch. Wahnsinnig schmerzhaft und blutig ist es für die Tiere zum Beispiel, wenn ihnen dabei eine Kralle gezogen wird. Nicht selten mussten auch schon vor Ort ganze Zehen amputiert werden, um das Tier zu retten.

    McCreight wünscht sich daher, dass deutlicher darauf hingewiesen wird, dass Rolltreppen für Hunde tabu sind. „Die kleinen Schilder, die oft am Fuße der Treppe angebracht sind, werden leicht übersehen oder nicht ernstgenommen“, kritisiert…

  • Heiße Herdplatten können für Katzen schnell zur Gefahr werden.
    Foto: © aktion tier
    Katzen lassen sich nicht erziehen, und wenn überhaupt, dann allenfalls in sehr beschränktem Rahmen. Sie spielen nur, wenn sie wollen, lassen sich nur beschmusen, wenn ihnen wirklich danach ist, und wenn sie auf den Tisch oder die Arbeitsplatte springen möchten, dann tun sie das meistens, ob es erlaubt ist oder nicht.

    Doch genau hier lauert die Gefahr. Herdplatten sind heutzutage meist in die Arbeitsbereiche der Küche integriert. Sind sie nach dem Kochen noch heiß, können Katzenpfoten bei Kontakt schwere Verbrennungen davon tragen.

    „Leider sehen wir derartige Pfotenverletzungen in der Praxis relativ häufig“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., aus ihrer Sprechstunde. Die Hitze der Kochplatte ist für die Katze zunächst nicht wahrnehmbar. Die Herdplatte riecht nicht und sieht nicht bedrohlich aus, somit hat der Stubentiger keine Chance, die Gefahr zu wittern. Erst…