Artikel mit dem Tag „BfT“

  • Gelenkerkrankungen verursachen dauerhafte Schmerzen. Mit Therapien kann man Hund und Katze unterstützen.

    Wenn die ersten Herbstnebel übers Land wabern, würden Bello und Mieze sich am liebsten ganz fest in ihr Kissen kuscheln. Und dann an einem gemütlichen Plätzchen in der warmen Stube einfach darauf warten, dass dieser unfreundliche Tag vorübergeht. Beide haben immerhin schon einige Jährchen auf dem Buckel. Die Gelenke wollen nicht mehr so wie früher. Im Sommer lief noch alles wie geschmiert, aber jetzt, mit den ersten kalten und feuchten Tagen, melden sich die ersten Schmerzen. Bello und Mieze leiden an Arthrose, einer chronischen Gelenkerkrankung, die sich langsam in ihr Leben geschlichen hat.

    Ob eine akute Verletzung, ob eine Fehlstellung des Gelenks, bakterielle Infektionen oder einfach nur altersbedingter Verschleiß der Auslöser war, ist für den Verlauf der Krankheit eher nebensächlich. In jedem Fall ist der Knorpel im Gelenk in Mitleidenschaft gezogen und hat sich…
  • Flöhe haben im Sommer zwar ihre Hochsaison, sie sind jedoch das ganze Jahr über aktiv und fühlen sich auch in der Wohnung ausgesprochen wohl.

    Würde man einen Floh fragen, welche Jahreszeit ihm am liebsten ist, würde er antworten, dass er sie eigentlich alle mag. Und würde man ihn weiterfragen, wo er sich am liebsten aufhält, würde er sagen, dass ihm auch das ziemlich egal ist. Er fühlt sich überall wohl. Zwar braucht der erwachsene Floh einen blutspendenden Wirt und das dichte Fell von Hund und Katze kommt seinen Bedürfnissen dabei sehr entgegen. Seine Nachkommenschaft aber ist darauf und auf den Elternfloh nicht angewiesen.

    Flöhe legen ihre Eier bevorzugt im schützenden Fell der Tiere. Fallen die Eier ab, etwa im Liegekörbchen von Hund und Katze oder auf Sofa und Teppich, entwickeln sich dort die Larven und Puppen, aus denen wieder neue erwachsene Flöhe heranwachsen. Dieser Zyklus, der zwischen 20 Tagen bis zu einem Jahr dauern kann, muss unbedingt unterbrochen werden,…
  • Regelmäßige Entwurmung schützt Hund und Katze vor Darmparasiten und den Menschen vor Krankheit.

    Nicht nur in der freien Natur auch in der Stadt lauern Darmparasiten, mit denen sich Hund und Katze, aber auch der Mensch infizieren können.

    Wurmbefall ist bei Hunden und Katzen weit verbreitet. Manche dieser Parasiten können auch auf den Menschen übertragen werden. Man spricht dann von Zoonosen. In Deutschland sind dies vor allem Spulwürmer und der Fuchsbandwurm.

    Spulwürmer sind weltweit die häufigsten Parasiten bei Fleischfressern. Hunde- und Katzenwelpen können sich schon sehr früh – während der Säugezeit, Hundewelpen bereits im Mutterleib – mit Spulwürmern infizieren. Über den Kot infizierter Tiere sind besonders Kinder gefährdet. Durch kontaminierten Sand auf dem Spielplatz besteht etwa die Gefahr, dass die Kinder Wurmeier aufnehmen. Spulwurmeier sind zudem äußerst robust. Eine Infektion kann auch dann erfolgen, wenn der Hunde- oder Katzenkot längst nicht mehr als…
  • Der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe) hat im Jahr 2016 in sechs EU-Staaten Bürger zu ihrem Wissen und ihrer Meinung über Tiergesundheit und die Anwendung von Tierarzneimitteln befragt. Die Auswertung der Studie mit Blick auf Kleintiere liegt nun vor.

    Für Deutschland ergab sich folgendes Bild: Die Befragten haben eine positive Haltung zur Behandlung von Kleintieren. Jedoch zeigte sich, dass zum Teil wenig bekannt ist, wie Tierarzneimittel zugelassen und kontrolliert werden.

    Die Gesundheit der Tiere liegt den Deutschen am Herzen. So stimmen knapp 60 Prozent der Aussage zu „Haustiere haben den gleichen Anspruch auf Arzneimittel wie Menschen“. Hoch ist auch das Wissen und die Akzeptanz von vorbeugenden Maßnahmen wie Impfung, Entwurmung und Behandlungen gegen Flöhe und Zecken. So stimmen mehr als zwei Drittel (67 %) der Befragten der Aussage zu „Haustiere sollten genauso wie unsere Kinder regelmäßig geimpft werden“. 70 Prozent befürworten eine…
  • Aufgepasst beim Hundeschwimmen in stehenden Gewässern. Es können allerlei Parasiten lauern.

    Die Qualität unserer Badeseen ist hervorragend. Knapp 91 Prozent der Badegewässer wurde mit „ausgezeichnet“ bewertet. Das gab das Umweltbundesamt rechtzeitig vor Beginn der Badesaison in Deutschland bekannt. Das sind erfrischende Aussichten für die heiße Jahreszeit, wenn die Temperaturen so richtig auf Touren kommen. Nicht nur die Menschen kühlen sich dann gerne in den naturnahen Gewässern ab, auch viele Hunde werden zu Wasserratten. Hundebesitzer sollten darauf achten, dass den Fellnasen aber nicht überall das Baden erlaubt ist. An manchen Seen sind bereits eigene Hundestrände ausgewiesen.

    Hundehalter sollten auch wissen, dass Gefahren den Badespaß erheblich trüben können. So ist die Zerkariendermatitis, auch Badedermatitis genannt, eines der größten Probleme beim Schwimmen in stehenden Gewässern. Vornehmlich ist der Mensch betroffen, doch auch Hunde können anfällig sein. Verursacher…
  • Viele Hundebesitzer nehmen ihre Lieblinge mit in den Urlaub. Im Feriendomizil warten aber nicht nur Sonne und Meer, sondern es lauern auch Gefahren für den Hund.

    Die Reiselust der Deutschen ist ungebrochen, sie packen immer öfter ihre Koffer. Jeder fünfte zieht es zwar vor, den Urlaub im eigenen Land zu verbringen, dennoch gehört Südeuropa zu den häufig angesteuerten Reisezielen. Der Spitzenreiter ist nach wie vor Spanien, die Länder Italien, Türkei, Kroatien und Griechenland zählen ebenfalls zu den Top 20.

    Die eigene Reiselust stellt Hundebesitzer vor die Frage: Was mache ich mit meinem vierbeinigen Familienmitglied? Er muss mit, lautet die Antwort für viele. Wer sich dafür entscheidet, sollte aber nicht nur Reiseführer und Urlaubsportale studieren. Es ist wichtig, sich umfassend zu informieren, damit der vierbeinige Reisebegleiter wieder gesund nach Hause kommt. Wer in südliche Regionen reisen möchte, muss seinen Hund vor Parasiten schützen. Flöhe und Zecken gibt es…
  • Allergien belasten das Wohlbefinden des Hundes. Sind die Auslöser bekannt, ist eine erfolgversprechende Therapie möglich.

    Eigentlich ist es jedes Mal das Gleiche. Ein oder zwei milde Tage und schon glaubt man, der Winter ist vorbei. Doch selten legt das Frühjahr wirklich einen Blitzstart hin, sondern erkämpft sich mühsam seinen Platz im Jahr. Fast unbemerkt bleibt in diesen Tagen, dass der Pollenflug beginnt. Allergiker wissen sehr wohl, den März als kritischen Monat einzuschätzen. Nicht nur der Mensch, auch Katzen, vor allem aber Hunde, können allergisch auf Blütenstaub, Gräser oder Pollen reagieren und eine Atopische Dermatitis (AD) entwickeln.

    AD ist eine der häufigsten Hauterkrankungen beim Hund. Wahrscheinlich hat jeder Hund eine individuelle Allergieschwelle. Wird diese überschritten, entsteht zunächst ein lästiger Juckreiz. Wenn ihr Hund sich in diesen Tagen auffällig häufig kratzt, könnte eine saisonal bedingte Allergie (Atopie) dahinterstecken. Auslöser sind aber…
  • Hunde büßen ihre Lebensfreude ein, wenn das Herz nicht mehr richtig schlägt. Je früher Herzerkrankungen erkannt werden, desto besser die Therapiemöglichkeiten.

    Hunde sind wahre Herzensbrecher, für Herrchen und Frauchen sind sie eine Herzenssache. Werden die Fellnasen ernsthaft krank, bricht es uns das Herz. In der Sprache hat die Idee, das Herz sei das Zentrum des Fühlens und Denkens, bis heute überlebt. Auf jeden Fall ist das Herz der Motor des Lebens. Dafür muss es gleichmäßig schlagen, je nach Hundegröße 70 bis 120 mal pro Minute, und das ein Leben lang.

    Nicht selten aber leiden Hunde unter Herzerkrankungen. Rund zehn Prozent haben ein Herzproblem. Symptome sind anfangs nur schwer zu erkennen, weil sich die Krankheit meist schleichend entwickelt. Nachlassende Vitalität, schnellere Atmung oder häufiges Husten sind typische Anzeichen einer Herzerkrankung im fortgeschrittenen Stadium. Selbst Ohnmachtsanfälle sind möglich. Häufig ist die linke Herzklappe in Mitleidenschaft…
  • Was ist im Jahr 2017 zu tun für das Wohl von Hund und Katze?

    Ein neues Jahr beginnt stets mit guten Vorsätzen. Ob sie eingehalten werden, steht auf einem anderen Blatt. Oft genug sind sie jedenfalls schnell vergessen. Wichtiges aufschreiben hilft, so können den guten Vorsätzen bessere Taten folgen. Dies gilt auch für die Gesundheitsvorsorge bei Hund und Katze, denn übers Jahr muss der Tierhalter viele Dinge beachten.

    Häufig sind es saisonal bedingte Maßnahmen, an die man denken sollte. Ist eine Salbe für die Pfotenpflege im Haus, falls der Schnee überraschend kommt? Muss der Zeckenschutz im zeitigen Frühjahr aufgefrischt werden, bevor die lästigen Spinnentiere zum Leben erwachen? Oder gibt es jahreszeitlich bedingte Allergien? Häufige Allergieauslöser sind Milben, Pollen, Flohspeichel oder Schimmelpilze. Auch Insekten können allergische Reaktionen auslösen. Je nachdem sind verschiedene Therapien möglich. Gegen die Flohspeichelallergie hilft ein lückenloser Flohschutz.

    Hunde und…
  • Konsequente Flohbekämpfung schützt Hund und Katze vor den lästigen Parasiten.

    Tür zu, Kamin an und der Winter kann kommen. Das „denkt“ sich auch der Floh und versucht, sich unbemerkt im Fell von Hund oder Katze in die Wohnung einzuschleichen. Flöhe sind das ganze Jahr aktiv. Im Herbst und im Winter fühlen sie sich jedoch in beheizten Wohnräumen besonders wohl. Doch nicht nur die erwachsenen Flöhe machen es sich auf Hund und Katze bequem. Deren Nachkommenschaft in Form von Eiern, Larven oder Puppen, macht etwa 95 Prozent der gesamten Flohpopulation aus. Diese verunreinigen unbemerkt die unmittelbare Umgebung des Tieres. Im Haus fallen die Floheier überall dort herunter, wo die Tiere sich besonders gerne und lange aufhalten. Das können Schlafkörbchen, Sofa oder Teppiche sein – in vielen Haushalten sind auch Betten kein Tabu. In nur wenigen Tagen entwickelt sich aus der „verborgenen Brut“ aufs eine neue Flohgeneration. Die Flöhe sind kaum noch zu stoppen und…
  • Nicht jeder Hund verträgt das Autofahren, aber für empfindliche Hunde gibt es Reisetabletten.

    Die Ferien stehen vor der Tür. Wohin soll die Reise gehen? Was machen wir mit dem Hund? Und wenn wir ihn mitnehmen, worauf müssen wir achten? Wird ihm vielleicht schlecht im Auto oder fühlt er sich nicht wohl in einer fremden Umgebung? Fragen über Fragen, die sich jeder Hundehalter vor einem Urlaub mit dem vierbeinigen Reisebegleiter stellt.

    Vor allem für den ersten gemeinsamen Urlaub bieten sich Ziele in Deutschland oder im benachbarten Europa an. Die lassen sich problemloser und in gebührender Reisezeit ansteuern. Mit dem Auto ist man unabhängig und flexibel, kann Pausen mit kleinen Spaziergängen einlegen und sich selber und das Tier mit Essen und Trinken versorgen. Derart entspanntes Reisen ist gut für Mensch und Hund gleichermaßen. Im Auto hat der Hund zudem in der Regel ausreichend Platz. Ein mit einem Gitter abgetrennter Kombi-Kofferraum erspart sogar die enge Transportbox.

    Urlaub…
  • Schmerzbehandlung ist aktiver Tierschutz.

    Eigentlich weiß man es schon sehr lange. Tiere leiden genauso wie Menschen unter Schmerzen. Nicht umsonst gehört der Reim „Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz“ seit jeher in jede gute Kinderstube. Ob nun ein Hund mit seiner Pfote in eine Glasscherbe tritt oder der Mensch mit nackten Füßen - die Reaktionen, die im Körper ablaufen, sind die gleichen. Es entsteht Schmerz, der von Nervenfasern in das zentrale Nervensystem weitergeleitet, im Rückenmark verarbeitet und schließlich im Gehirn wahrgenommen wird. Es folgt die reflexartige Reaktion, den Fuß oder die Pfote möglichst schnell zurückzuziehen. Der akute Schmerz übernimmt somit eine wichtige Schutzfunktion. Schmerzen sind auf jeden Fall unangenehm, auch für das Tier. Hat der Tierhalter den Eindruck, dass sein Tier Schmerzen hat, sollte er sich nicht scheuen, den Tierarzt darauf anzusprechen. Der kann frühzeitig ausreichend starke Schmerzmittel verschreiben.

    Werden…
  • Chronische Niereninsuffizienz frühzeitig erkennen und das Leben der Katze verlängern.

    Die Katze ist ein Meister des Anschleichens. Sie wird mit diesem Instinkt geboren und legt ihn niemals ab. Das gilt für Freigänger ebenso wie für Wohnungskatzen. Doch auch die Katze selbst ist heranschleichenden Gefahren ausgesetzt. Dazu zählen beispielsweise Krankheiten wie die chronische Niereninsuffizienz, kurz CNI. Tier und Halter merken oft erst sehr spät, dass mit diesen lebenswichtigen Organen etwas nicht in Ordnung ist. Die CNI betrifft viele ältere Katzen. Es wird geschätzt, dass mindestens 10 Prozent aller Katzen, die älter als sieben Jahre sind, an dieser Nierenerkrankung leiden. Bei Katzen über zehn Jahren steigt die Häufigkeit sogar auf ein Drittel. CNI gilt insgesamt als eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen. Betroffen sind vor allem Rassekatzen wie Perser, aber auch Hauskatzen.

    Ursache für CNI können auch andere Krankheiten sein, etwa Diabetes mellitus, Hyperthyreose oder…
  • So kommt Ihr vierbeiniger Ausreißer schnell wieder nach Hause

    Sonntagabend irgendwo in Deutschland. Ein „chilliger“ Tag geht zu Ende. Jetzt noch schnell mit dem Hund eine letzte Runde um den Block drehen. Ausgerechnet an diesem Abend aber hat Bello, der vierbeinige Hausgenosse, andere Pläne. Er ist plötzlich verschwunden, das Rufen des Herrchens verhallt ungehört. Die ganze Familie wird mobilisiert, das große Suchen beginnt. Ohne Erfolg. Bei aller Sorge um das verschwundene Tier bleibt die berechtigte Hoffnung, dass Bello schnell wiedergefunden wird. Denn der trägt einen Transponder (umgangssprachlich oft als Chip bezeichnet) mit einer Registrierungsnummer unter der Haut. Sollte er beispielsweise in einem Tierheim abgegeben werden, können die Betreuer vor Ort mit einem Lesegerät über diese Nummer auf die Suche nach den Besitzern des Tieres gehen. Das funktioniert im Falle von Bello aber nur, weil der Besitzer die Transpondernummer auf Anraten des Tierarztes sofort in…