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  • Pro Jahr gehen mehrere Hunderttausend Haustiere verloren. Nicht alle Vierbeiner finden alleine wieder nach Hause und manche überleben ihren gefährlichen Ausflug auch nicht. Viele werden jedoch durch die Hilfe engagierter Tierfreunde wieder mit ihren Familien zusammengebracht. Doch was sollte jemand tun, der ein Tier findet? Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, gibt Tipps.

    Das Wichtigste ist, nicht wegzuschauen. Auch tote Tiere haben in der Regel einen Halter, der sich sorgt und unter der Ungewissheit leidet, nicht zu wissen, was mit seinem tierischen Freund passiert ist. Autofahrer sollten daher nicht einfach an einem Tier vorbeifahren, das regungslos im Straßengraben liegt. Natürlich sollten sie sich auch nicht in Gefahr begeben. Aber wenn der Verkehr es zulässt, können sie bei nächster Gelegenheit anhalten und prüfen, ob das Tier noch lebt. Ist das der Fall, kann es lebensrettend für das Tier sein, schnell zum Tierarzt…
  • Hinsehen statt weggucken: Der Nachbar hält seinen Hund an der Kette oder seine Vögel in engen Käfigen, die kranke Katze wird nicht tierärztlich versorgt oder die Pferde müssen in den eigenen Exkrementen stehen – oft werden Tiere in unserer direkten Umgebung nicht artgerecht gehalten, vernachlässigt oder gar böswillig misshandelt.

    Jennifer Kuret, Koordinatorin für Missstandsmeldungen bei der Tierrechtsorganisation PETA, gibt wichtige Tipps, wie jeder zu einem Anwalt für Tiere werden kann.

    „Es ist wichtig, dass Menschen, die Tierquälereien beobachten, sich für die Opfer einsetzen“, so Jennifer Kuret. „Denn Tierquälerei stellt einen Straftatbestand dar, der gemäß Tierschutzgesetz mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden kann.“


    Tierquälerei beobachtet? Das kann jeder tun:
    • Reden ist Gold, Schweigen Silber: Zeugen von Missständen können betreffende Tierhalter zunächst persönlich ansprechen und sachlich über die von ihnen festgestellten Probleme informieren.
  • PETA-Expertin gibt Tipps, um Hunde, Katzen und Co. zum Trinken zu animieren

    Trinken erwünscht: Nicht nur an heißen Tagen ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wichtig für Tiere, doch so manche Zwei- und Vierbeiner trinken generell zu wenig. Bei Hitze oder besonderer Anstrengung kann sich der Wasserbedarf vervielfachen.

    Als Langzeitfolgen des mangelnden Wasserkonsums können vor allem bei Katzen und Hunden, die Trockenfutter erhalten, Nierenleiden und Blasensteine auftreten. In der Sommerhitze ist schlimmstenfalls ein Hitzschlag oder Kreislaufkollaps die Folge. Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei der Tierrechtsorganisation PETA, hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, um Hund und Katze zum Trinken zu animieren.

    „Nehmen Tiere zu wenig Flüssigkeit auf, kann Hitze gefährlich werden“, so Dörte Röhl. „Wer gut informiert ist, verhilft Zwei- oder Vierbeinern zu Sonnentagen ohne Wärmeleiden.“

    PETAs Tipps auf einen Blick:
    • Mehrere Trinknäpfe an verschiedenen Orten
  • Gemeinsam glücklicher: In vielen Haushalten werden Kaninchen, Meerschweinchen und Vögel allein in engen Käfigen gehalten – für die Tiere eine lebenslängliche Qual. Der Grund: Viele Tierhalter wissen nicht ausreichend über die Bedürfnisse ihrer Schützlinge Bescheid. Tierärztin Dörte Röhl von der Tierrechtsorganisation PETA erklärt, worauf es bei der Haltung von Kleintieren ankommt und gibt wertvolle Tipps für ein glücklicheres Miteinander.

    „Die meisten Kleintiere sind soziale Lebewesen. Sie einzeln zu halten, kommt einer lebenslänglichen Einzelhaft nahe“, sagt Röhl, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA. „Kaninchen und Meerschweinchen leben in der Natur in teils großen Gruppen zusammen, viele von Menschen gehaltene Vögel in riesigen Schwärmen. Einsame Tiere leiden immer.“

    Folgende Punkte sind unbedingt bei der Haltung zu beachten:

    • Kaninchen und Meerschweinchen benötigen viel Platz und regelmäßigen Auslauf. Bestenfalls sollte ein sicheres Gehege im Garten…
  • Weihnachten naht und die Suche nach den passenden Geschenken für die Lieben beginnt. Besonders Kindern werden zu Weihnachten viele Wünsche erfüllt, und nicht selten handelt es sich dabei um ein Haustier. shelta, das Online-Tierheim der Tierschutzorganisation TASSO e.V., appelliert: Vierbeiner sind keine Geschenke.

    Viele Eltern möchten ihren Kindern zu Weihnachten ihre größten Wünsche erfüllen, wobei ein eigenes Haustier ganz oben auf dem Wunschzettel steht. Zu oft geben Eltern diesem Wunsch in der Weihnachtszeit nach, ohne sich ausführlich mit den Bedürfnissen des Tieres beschäftigt zu haben. Denn das Leben mit Haustier besteht nicht nur aus Kuscheln und Streicheln. Kehrt nach den Feiertagen der Alltag ein, wird manchem frischgebackenem Tierhalter schnell klar, dass das einst ersehnte Haustier auch eventuell als lästig empfundene Arbeit mit sich bringt: Der Hund muss mehrmals täglich Gassi gehen, auch bei schlechtem Wetter. Die Katzentoilette oder das Kleintiergehege…