Artikel aus der Kategorie „Katzen“ 94

  • Milben können auf oder in der Haut von Hund und Katze großen Schaden anrichten.

    Oft sind es die ganz kleinen Lebewesen, die den großen Tieren massives Unbehagen bereiten. Zu diesen Quälgeistern zählen auch die Milben. Grasmilben oder auch Ohrmilben gehören noch zu den vergleichsweise harmloseren Vertretern dieser Spinnentiere. Äußerst unangenehm kann jedoch die Milbe Demodex canis beim Hund werden. Die durch ihren Befall verursachte Demodikose zählt zu den zehn häufigsten Hauterkrankungen beim Hund.

    Die zigarrenförmigen Milben sitzen tief in der Haut in den Haarbälgen. Man nennt sie deshalb auch Haarbalgmilben. Die Infektion erfolgt dabei meist unmittelbar nach der Geburt und zwar fast ausschließlich von der säugenden Hündin auf die Welpen. Die ersten Krankheitssymptome sind Haarausfall und Hautveränderungen im Bereich der Oberlippe, der Augenlider, Nasenrücken, Stirn und Ohren, also an Stellen, die beim Säugen im engen Körperkontakt zur Mutter stehen. Besonders typisch ist…
  • Das ist kein Witz. Wohnungskatzen, deren Leben zuweilen bis dato etwas träge verlief, dürfen sich über ein Fitnessgerät freuen. Ein Laufrad für Katzen.

    Aussehen tut es wie ein überdimensionales Hamsterrad, und die Katzen lieben es. Faules Herumliegen ist nun passé, endlich dürfen auch Stubentiger rennen.

    „Katzen nehmen das Laufrad nach einer kurzen Eingewöhnungszeit erstaunlich gut an und legen richtig Kilometer darin zurück“, berichtet Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., von ihren ersten Erfahrungen. Vor allem reine Wohnungskatzen profitieren von der zusätzlichen Bewegung. Übergewichtigen Tieren gelingt es durch das Plus an Kalorienverbrauch Fettpölsterchen zu verkleinern. Zudem bauen sie Muskulatur auf, und ihr Herz- Kreislaufsystem wird beim Rennen trainiert.

    „Aus tierärztlicher Sicht ist diese zusätzliche Bewegung absolut zu bejahen“, bekräftigt die Veterinärin den Nutzen, den das Mehr an Bewegung zum Wohlbefinden der Katze beiträgt.

    Geeignete Laufräder haben…
  • An der chronischen Nierenerkrankung (CNE) leiden vor allem ältere Hunde und Katzen.

    Schwere Erkrankungen kommen nicht immer mit eindeutigen Symptomen daher. Manche verlaufen zunächst unauffällig und schreiten langsam, aber kontinuierlich fort. Sie werden dann häufig nicht erkannt oder falsch zugeordnet. Besonders problematisch ist dies bei älteren Tieren. Wer hat es nicht schon einmal selber gesagt: „Unser Liebling wird eben alt.“

    Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) – auch unter der Bezeichnung chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Woran kann man sie erkennen? Betroffene Tiere trinken mehr als üblich, setzen mehr Harn ab oder verlieren ihren Appetit. Sie leiden unter Übelkeit, nehmen ab und sind häufig müde. Das Fell wird stumpf. Diese Veränderungen treten jedoch nicht zwingend bei allen erkrankten Tieren und auch nicht immer gleichzeitig auf. Das erklärt,…
  • Wichtig, aber nicht immer einfach: Tierhalter kennen die Situation – ein lang ersehnter Urlaub steht an und die geliebte Katze kann nicht mitgenommen werden.

    Damit die Samtpfote bestens versorgt ist und Tierfreunde ihren Urlaub unbeschwert genießen können, sollten sie sich rechtzeitig Gedanken um die Betreuung ihres Lieblings machen.

    Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat einige hilfreiche Tipps für Katzenhalter zusammengestellt.

    „Ein guter Katzensitter ist Gold wert“, so Jana Hoger. „Wer einige wichtige Tipps beherzigt, schützt sich und sein Tier vor einem möglicherweise folgenschweren ‚Fehlgriff‘“.

    Vorab: Katzen sollten in der vertrauten Umgebung bleiben, denn anders als Hunde sind sie stark an ihr Umfeld gebunden. Doch nicht immer ist dies möglich.
    • Ein nettes Lächeln ist keine verlässliche Referenz. Tierhalter sollten sich vorab ausgiebig über den potenziellen Katzensitter-Kandidaten informieren. Bestenfalls gibt es im Internet Referenztexte oder
  • Trinken erwünscht: Nicht nur an heißen Tagen ist eine reichliche Flüssigkeitszufuhr wichtig für Tiere, doch so manche Zwei- und Vierbeiner trinken generell zu wenig. Bei Hitze oder besonderer Anstrengung kann sich der Wasserbedarf vervielfachen. Als Langzeitfolgen des mangelnden Wasserkonsums können vor allem bei Katzen und Hunden, die Trockenfutter erhalten, Nierenleiden und Blasensteine auftreten.

    In der Sommerhitze ist schlimmstenfalls ein Hitzschlag oder Kreislaufkollaps die Folge. Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, hat hilfreiche Tipps zusammengestellt, um Hund und Katze zum Trinken zu animieren.

    „Nehmen Tiere zu wenig Flüssigkeit auf, kann Hitze gefährlich werden“, so Jana Hoger. „Wer gut informiert ist, verhilft Zwei- oder Vierbeinern zu Sonnentagen ohne Wärmeleiden.“

    PETAs Tipps auf einen Blick:
    • Mehrere Trinknäpfe an verschiedenen Orten anbieten: Dies hat zwei Vorteile – einerseits muss der Vierbeiner niemals weit laufen, andererseits haben