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  • Lärmphobien bei Hund und Katze sind keine Seltenheit. Tierhalter können ihren Lieblingen in diesen schweren Stunden beistehen.

    Ein Silvester-Feuerwerk gehört zum Jahreswechsel einfach dazu. Doch nicht nur kleine Kinder bekommen es dann häufig mit der Angst zu tun. Noch mehr leiden unsere vierbeinigen Hausgenossen unter zischenden Raketen und krachenden Böllerschüssen. Denn Hund und Katze sind mit wesentlich empfindlicheren Hörorganen ausgestattet als der Mensch. Auch fehlt den Tieren die Fähigkeit, Lärm als ungefährlich einzuordnen.

    Was aber tun, wenn Mitternacht naht? Und Sie nur noch besorgt beobachten können, wie ihre geliebte Fellnase beginnt zu hecheln, zu zittern und ruhelos durchs Haus zu streifen? Man sollte diese Zeichen auf jeden Fall ernst nehmen, denn sie können sich von einem einmaligem Verhalten zu einer ausgeprägten Geräuschphobie auswachsen. Geräuschempfindliche Hunde beispielsweise verbinden nach und nach andere Situationen, Gegenstände oder Personen mit ihrer…
  • Was man lieb hat, verwöhnt man. So auch das eigene Haustier. Und welches Verwöhnprogramm kommt bei unseren Heimtieren am besten an? Meist das kulinarischer Natur.

    So werden den ganzen Tag über Leckereien aller Art verabreicht. Doch so gut die Naschereien gemeint sind, so schlecht wirken sie sich langfristig aus. Der Vierbeiner nimmt Tag für Tag zu, wenn auch immer nur ein bisschen. Doch nach einigen Monaten oder Jahren ist es auch mit der rosa Brille nicht mehr zu übersehen. Der geliebte Hausgenosse hat Übergewicht und zwar massiv. Hiervon wieder herunter zu kommen ist alles andere als leicht.

    „Etwa ein Drittel aller Hunde, Katzen und kleinen Heimtiere in Deutschland bringen zu viel Gewicht auf die Waage“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., aus der Praxis. Die Tiere bekommen hochkalorisches Futter und bewegen sich dabei zu wenig. „Wenn jeden Tag mehr Kalorien zugeführt als verbraucht werden, ist es nur logisch, dass der Körper Fettreserven…
  • Gelenkerkrankungen verursachen dauerhafte Schmerzen. Mit Therapien kann man Hund und Katze unterstützen.

    Wenn die ersten Herbstnebel übers Land wabern, würden Bello und Mieze sich am liebsten ganz fest in ihr Kissen kuscheln. Und dann an einem gemütlichen Plätzchen in der warmen Stube einfach darauf warten, dass dieser unfreundliche Tag vorübergeht. Beide haben immerhin schon einige Jährchen auf dem Buckel. Die Gelenke wollen nicht mehr so wie früher. Im Sommer lief noch alles wie geschmiert, aber jetzt, mit den ersten kalten und feuchten Tagen, melden sich die ersten Schmerzen. Bello und Mieze leiden an Arthrose, einer chronischen Gelenkerkrankung, die sich langsam in ihr Leben geschlichen hat.

    Ob eine akute Verletzung, ob eine Fehlstellung des Gelenks, bakterielle Infektionen oder einfach nur altersbedingter Verschleiß der Auslöser war, ist für den Verlauf der Krankheit eher nebensächlich. In jedem Fall ist der Knorpel im Gelenk in Mitleidenschaft gezogen und hat sich…
  • Früher oder später erwischt es jeden Hund oder auch jede Katze mit Freigang – ein Floh nistet sich im Fell ein und vermehrt sich. Innerhalb kurzer Zeit kratzt sich das Tier nahezu im Minutentakt und schon bald wird der Besitzer des ersten Parasiten ansichtig.

    Ein etwa 2 mm kleines, längliches, braunes Wesen krabbelt zwischen den Haaren des Vierbeiners auf der Haut entlang. Es zu fassen zu kriegen, ist gar nicht so leicht. Dem Tierhalter wird schnell klar, er muss handeln. Von selbst wird das Haustier die Lästlinge nicht mehr los. Im Gegenteil, wartet man ab, breitet sich die Plage erst richtig aus. Doch kein Grund zur Panik. Beim Tierarzt gibt es Mittel, die den Flohbefall schnell und nachhaltig bekämpfen. Damit aber nicht genug. Was die wenigsten Tierbesitzer wissen: Im Anschluss an eine erfolgreiche Flohbekämpfung sollte immer auch eine Entwurmung des Patienten durchgeführt werden!

    „Flöhe übertragen den Gurkenkernbandwurm“, erläutert Frau Dr. Tina Hölscher,…
  • Gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter lassen unsere Haustiere immer älter werden. Mit diesem erhöhten Alter gehen jedoch auch dafür typische Erkrankungen einher. Die Demenz ist eine dieser Krankheiten und tritt mittlerweile regelmäßig bei Haustieren auf. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, informiert über Symptome und gibt Tipps für den Umgang mit dieser Krankheit.

    „Demenz wird in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet“, erläutert die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Die kognitiven Fähigkeiten der Tiere lassen also nach und entsprechend ändert sich das Verhalten. „Bei dem Krankheitsverlauf spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei Alzheimerpatienten eine Rolle“, beschreibt Dr. Anette Fach die Ausprägung der Krankheit.

    Die Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar, lässt sich jedoch mit Medikamenten in einem gewissen Rahmen…