Artikel aus der Kategorie „Tierisches“ 170

  • Der europäische Verband für Tiergesundheit (IFAH-Europe) hat im Jahr 2016 in sechs EU-Staaten Bürger zu ihrem Wissen und ihrer Meinung über Tiergesundheit und die Anwendung von Tierarzneimitteln befragt. Die Auswertung der Studie mit Blick auf Kleintiere liegt nun vor.

    Für Deutschland ergab sich folgendes Bild: Die Befragten haben eine positive Haltung zur Behandlung von Kleintieren. Jedoch zeigte sich, dass zum Teil wenig bekannt ist, wie Tierarzneimittel zugelassen und kontrolliert werden.

    Die Gesundheit der Tiere liegt den Deutschen am Herzen. So stimmen knapp 60 Prozent der Aussage zu „Haustiere haben den gleichen Anspruch auf Arzneimittel wie Menschen“. Hoch ist auch das Wissen und die Akzeptanz von vorbeugenden Maßnahmen wie Impfung, Entwurmung und Behandlungen gegen Flöhe und Zecken. So stimmen mehr als zwei Drittel (67 %) der Befragten der Aussage zu „Haustiere sollten genauso wie unsere Kinder regelmäßig geimpft werden“. 70 Prozent befürworten eine…
  • VIER PFOTEN rät, den eigenen Hund chippen und registrieren zu lassen, um das Tier im Falle eines Diebstahls schnell zurück zu bekommen.

    Die Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN rät dazu, Tiere nicht unbeaufsichtigt vor Geschäften anzuleinen oder alleine im Garten oder im verschlossenen Auto zurück zu lassen. Experten schätzen, dass in deutschen Städten jeden Tag zwischen zwei und fünf Hunde gestohlen werden. Allein in NRW verschwinden laut Landeskriminalamt jährlich mehr als 100 Hunde.

    Sarah Ross, Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN:
    "Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme überhaupt ist, Ihr Haustier zu chippen und registrieren. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kontaktdaten immer auf dem neuesten Stand sind. So kann ein verlorengegangenes Tier schnell identifiziert und seinem Halter zurückgegeben werden.“

    Im Fall der Fälle Wenn Sie vermuten, dass Ihr Haustier gestohlen wurde, ist es wichtig, sofort zu handeln. VIER PFOTEN empfiehlt, unverzüglich die Polizei einzuschalten und Nachbarn und…
  • Der Sommer steht vor der Tür. Mensch und Tier genießen diese Zeit des Jahres besonders. Da jedoch der Grat zwischen Wohlfühltemperatur und Hitze bekanntermaßen recht schmal ist, gilt es für Hundehalter in der heißen Jahreszeit einiges zu beachten. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, hat Tipps und Hinweise für die warmen Tage vorbereitet.

    Sommerzeit ist Reisezeit. Für viele Hundehalter ist es selbstverständlich, dass ihr Vierbeiner sie auch im Urlaub begleitet. Mit einer Registrierung bei TASSO ist das Tier auch im Ausland sicher: Sollte es entlaufen und gefunden werden, lässt sich der Transponder, den das Tier unter der Haut trägt, weltweit auslesen. Ein Anruf bei TASSO und schnell steht fest, zu wem der Vierbeiner gehört. Gerade vor der Reise sollten Hundehalter also sicherstellen, dass ihr tierischer Freund bei TASSO registriert ist und die Kontaktdaten aktuell sind. Auch wenn das Tier nicht mitreist, sondern in einer Pension…
  • Pro Jahr gehen mehrere Hunderttausend Haustiere verloren. Nicht alle Vierbeiner finden alleine wieder nach Hause und manche überleben ihren gefährlichen Ausflug auch nicht. Viele werden jedoch durch die Hilfe engagierter Tierfreunde wieder mit ihren Familien zusammengebracht. Doch was sollte jemand tun, der ein Tier findet? Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, gibt Tipps.

    Das Wichtigste ist, nicht wegzuschauen. Auch tote Tiere haben in der Regel einen Halter, der sich sorgt und unter der Ungewissheit leidet, nicht zu wissen, was mit seinem tierischen Freund passiert ist. Autofahrer sollten daher nicht einfach an einem Tier vorbeifahren, das regungslos im Straßengraben liegt. Natürlich sollten sie sich auch nicht in Gefahr begeben. Aber wenn der Verkehr es zulässt, können sie bei nächster Gelegenheit anhalten und prüfen, ob das Tier noch lebt. Ist das der Fall, kann es lebensrettend für das Tier sein, schnell zum Tierarzt…
  • Schon ältere Studien aus den USA ließen sicher darauf schließen, dass Heimtiere von Rauchern besonders häufig an verschiedenen Tumorarten erkranken.

    Nachteil dieser Studien war, dass die Angaben über das Maß, in dem die Tiere dem Rauchkonsum ausgesetzt waren, lediglich auf Aussagen der Tierbesitzer beruhten. Somit konnten nur bedingt konkrete Rückschlüsse gezogen werden, inwieweit das Tumorrisiko bei zunehmendem Zigarettenkonsum im Haushalt steigt.

    Eine neue Studie aus England hat die Methodik nun deutlich verbessert, indem sie die exakte Nikotinkonzentration im Fell nachgewiesen hat. Hierbei stellte sich heraus, dass Katzen, die in gleichem Umfang passiv rauchen mussten wie Hunde, noch stärker belastet waren als diese. Dies liegt vermutlich daran, dass Katzen die Tabakrauch-Rückstände gleich zweimal konsumieren: einmal beim Einatmen und ein zweites Mal beim Putzen des Fells. Sie erkranken dann häufig am bösartigen Plattenepithelkarzinom in der Maulhöhle oder auch am malignen…