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  • Gute medizinische Versorgung, Pflege und hochwertiges Futter lassen unsere Haustiere immer älter werden. Mit diesem erhöhten Alter gehen jedoch auch dafür typische Erkrankungen einher. Die Demenz ist eine dieser Krankheiten und tritt mittlerweile regelmäßig bei Haustieren auf. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, informiert über Symptome und gibt Tipps für den Umgang mit dieser Krankheit.

    „Demenz wird in der Tiermedizin auch als kognitive Dysfunktion bezeichnet“, erläutert die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach. Die kognitiven Fähigkeiten der Tiere lassen also nach und entsprechend ändert sich das Verhalten. „Bei dem Krankheitsverlauf spielen mit Plaque-Ablagerungen im Gehirn ähnliche Veränderungen wie bei Alzheimerpatienten eine Rolle“, beschreibt Dr. Anette Fach die Ausprägung der Krankheit.

    Die Demenz bei Tieren ist ebenso wie beim Menschen nicht heilbar, lässt sich jedoch mit Medikamenten in einem gewissen Rahmen…
  • Grundsätzlich ist es lobenswert, wenn sich Menschen nicht beim Züchter, im Zoogeschäft oder via Internet einen Hund besorgen, sondern ins nächste Tierheim fahren, um sich dort nach einem geeigneten Vierbeiner umzusehen. Damit sich Topf und Deckel finden und das Zusammenleben gut klappt, sollten jedoch einige Dinge beachtet werden.

    So zählen auch bei der Mensch-Tier-Beziehung auf Dauer die inneren Werte mehr als das hübsche Äußere. „Wählen Sie ihr Tier nicht nach dem Aussehen aus, sondern stellen Sie sicher, dass die Chemie stimmt“, rät Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. Nehmen Sie sich Zeit für das Kennenlernen und besuchen Sie Ihren Lieblingshund ruhig ein paar Mal im Tierheim. Beim Spielen, Schmusen oder Gassi gehen stellt sich dann schnell heraus, ob man zueinander passt.

    Seien Sie nicht böse, wenn man Ihnen nicht sofort ein Tier mitgibt, sondern erst einmal viele Fragen stellt. Das ist wichtig und richtig. Um eine gute und dauerhafte Vermittlung zu gewährleisten müssen die…
  • Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere hängt von Verdauung ab

    Lebenswichtig: Kaninchen haben ein sehr empfindliches Verdauungssystem. Es ist auf rohfaserreiche Gräser und andere Pflanzenteile spezialisiert, die die Tiere ständig zu sich nehmen müssen – so wird der notwendige permanente Zahnabrieb unterstützt. Die richtige Ernährung spielt eine äußerst wichtige Rolle, da sie einen entscheidenden Einfluss auf die Verdauung und damit das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere hat. Dörte Röhl, Tierärztin und Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA, hat einige wichtige Tipps für Kaninchenhalter zusammengestellt.

    „Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist das A und O der Kaninchengesundheit“, so Dörte Röhl. „Wer einige wichtige Tipps beherzigt, trägt zu einem munteren und zufriedenen Kaninchenleben bei.“

    Vorab: Ein Kaninchen, das über mehrere Stunden keine Nahrung zu sich genommen hat, sollte immer einem Tierarzt vorgestellt werden. Kaninchen müssen regelmäßig essen, um…
  • Flöhe haben im Sommer zwar ihre Hochsaison, sie sind jedoch das ganze Jahr über aktiv und fühlen sich auch in der Wohnung ausgesprochen wohl.

    Würde man einen Floh fragen, welche Jahreszeit ihm am liebsten ist, würde er antworten, dass er sie eigentlich alle mag. Und würde man ihn weiterfragen, wo er sich am liebsten aufhält, würde er sagen, dass ihm auch das ziemlich egal ist. Er fühlt sich überall wohl. Zwar braucht der erwachsene Floh einen blutspendenden Wirt und das dichte Fell von Hund und Katze kommt seinen Bedürfnissen dabei sehr entgegen. Seine Nachkommenschaft aber ist darauf und auf den Elternfloh nicht angewiesen.

    Flöhe legen ihre Eier bevorzugt im schützenden Fell der Tiere. Fallen die Eier ab, etwa im Liegekörbchen von Hund und Katze oder auf Sofa und Teppich, entwickeln sich dort die Larven und Puppen, aus denen wieder neue erwachsene Flöhe heranwachsen. Dieser Zyklus, der zwischen 20 Tagen bis zu einem Jahr dauern kann, muss unbedingt unterbrochen werden,…
  • Für die artgerechte Haltung von Pferden hat sich seit Jahren ein neuer Trend entwickelt: Der Aktivstall. Es handelt sich dabei grob gesprochen um die Symbiose von Laufstall, Freilauf, Offenstall und Paddock Trail. Der Kern eines Aktivstalls allerdings ist die automatisierte Fütterung. So hat auch in der Pferdehaltung die Technisierung Einzug gehalten. Wie genau ein Aktivstallkonzept aussieht, welche Vorteile er für Pferd und Reiter bereithält, sowie einige Anreize für Pferdehalter, sich auch ohne teure Automatisierung die Rosinen aus dieser Haltungsweise herauszupicken, gibt es in diesem Artikel.

    Was ist ein Aktivstall?

    Pferde sind in freier Wildbahn dauernd in Bewegung, um Essen und Trinken aufzuspüren. Außerdem pflegen die Herdentiere gesonderte Plätze aufzusuchen, je nachdem, ob sie sich erleichtern müssen oder sich ausruhen wollen. Dabei treten sie mit ihren Hufen auf die verschiedensten Untergründe und müssen durchaus auch ihre Nase für die Suche nach geeigneten…