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  • Die Hälfte aller Haustiere ist zu dick: Das ist nicht niedlich, sondern gefährlich, warnt die in Sulzbach ansässige Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt. Denn mit Übergewicht gehen Gefahren wie Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen einher.

    „Gerade im Alter macht Tieren zu viel Gewicht wortwörtlich schwer zu schaffen“, sagt die für TASSO tätige Tierärztin Dr. Anette Fach und fügt hinzu: „Auch eingeschränkte körperliche Belastbarkeit, weniger Bewegungsfreude und viele weitere Beschwerden können durch zu viel Gewicht bedingt sein.“ Übergewicht ist also ein ernstes Problem. Hauptursache dafür ist häufig zu viel Futter im Verhältnis zum Kalorienverbrauch. Entweder sind die Fütterungsmengen zu groß, die Tiere erhalten das falsche Futter, zu viele Leckerchen oder zu wenig Bewegung. Die Regale im Fachhandel sind rappelvoll mit den verschiedensten Leckerbissen, die nicht immer gesund sind. Aber schließlich möchte…
  • Immer wieder tauchen auch in Hundetrainingssendungen im Fernsehen veraltete Erziehungs- und Trainingsmethoden auf. Das ist unnötig und sogar gefährlich, denn unbedarfte Hundehalter probieren diese ebenfalls. Dabei ist das Wissen um das Zusammenleben und Erziehen des Familienhundes weit vorangeschritten. Der BHV (Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater e.V.) und die Trainergruppierung “Trainieren statt Dominieren” nimmt Stellung.

    Häufig kommt es vor, dass in unterschiedlichen Medien Menschen als Experten präsentiert werden, die mit veralteten Methoden oder Erklärungen Hundehalter verunsichern, zu unter Umständen gefährlichen Handlungen anleiten, oder dabei gar gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. Allzu oft werden Ratschläge gegeben, die den Menschen zum „Rudelführer“ machen sollen, seinen Status gegenüber dem Hund erhöhen bzw. verhindern sollen, dass sich der Hund zum Chef „aufschwingt“.

    Solche Sichtweisen beruhen auf einer Fehlinterpretation bei der Beobachtung von…
  • Tierschutz ist Menschenschutz, zumindest in diesem Fall. Verhindert der Tierbesitzer, dass sein Haustier Opfer von Zecken wird, schützt er damit auch sich und seine Familienmitglieder.

    „Dieses Jahr ist es noch wichtiger, seinem Haustier ein Mittel zu verabreichen, das Zecken abwehrt, als in den Vorjahren“, so Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Grund dafür ist die rasante Zunahme der FSME-Fälle (= FrühSommerMeningoEncephalitis) in Deutschland. Die gefährliche Infektionskrankheit wird vor allem durch Zecken übertragen. Dem Haustier kann der FSME-Erreger wenig anhaben, Menschen hingegen können schwer erkranken oder sogar sterben. Verhindert man den Zeckenbefall des Tieres, vermeidet man, dass die Plagegeister von diesem mit nachhause geschleppt werden und womöglich statt den Vierbeiner den Zweibeiner beißen.

    „Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein Tier zu behandeln“, so die Veterinärin. Zum einen kann man Tabletten verabreichen, zum anderen existieren…
  • Die meisten Hunde, die in deutschen Haushalten leben, sind Mischlinge. Das zeigt die TASSO-Statistik zu den beliebtesten Hunderassen deutlich. Bereits seit Jahren liegt der Mischlingshund bei der Auswertung auf dem ersten Platz.

    So ist es auch bei den aktuellen Betrachtungen der Neuregistrierungen des Jahres 2017. Auch wenn die ersten drei beliebtesten Hunderassen zusammengezählt werden, sind es noch immer fast doppelt so viele Mischlinge, die 2017 in deutschen Haushalten ein Zuhause gefunden haben. Die Zahlen der Rassehundestatistik sind stabil: Vorne liegt wie schon im Vorjahr der Labrador Retriever (20.063 Neuregistrierungen in 2017), es folgen der Deutsche Schäferhund (14.877) und der Chihuahua (13.149). Auch die französische Bulldogge (10.848) und der Jack Russell Terrier (7.167) sind erneut in der Top 10 vertreten. Die untere Hälfte der Liste führt der Golden Retriever (6.587) an. Es folgen Australien Shephard (6.235), Yorkshire Terrier (5.489) Havaneser (3.957) und auf…
  • Allein von den bei TASSO registrierten Tieren gehen 80.000 pro Jahr in Deutschland verloren. Die Dunkelziffer dürfte Schätzungen zufolge allerdings mehrere hunderttausend vermisste Tiere betragen. Sie rennen vor Schreck weg, verlaufen sich oder werden irgendwo eingesperrt. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, rät Tierhaltern daher dringend dazu, Ihre Tiere kennzeichnen und registrieren zu lassen.

    Die TASSO-Jahres-Statistik für das vergangene Jahr zeigt: Vor allem Katzen kehren oft nicht nach Hause zurück. Rund 61 Prozent der 2017 bei TASSO erfassten entlaufenen Tiere sind Katzen. Aber auch Hunde entwischen häufiger als manch einer denken mag. Auf sie entfallen 39 Prozent. Andere Tiere wie Frettchen, Vögel oder Schildkröten machen nicht einmal 0,4 Prozent der vermissten Tiere aus.

    Auffällig bei der Betrachtung der Zahlen aus dem Vorjahr ist, dass Hunde im Vergleich eine wesentlich höhere Chance haben, schnell wieder nach Hause…