Artikel aus der Kategorie „Tierisches“ 191

  • TASSO e.V., Europas größtes Haustierregister, hat erneut die beliebtesten Tiernamen des Vorjahres ermittelt. Die Statistik belegt: Die Deutschen bleiben sich treu.

    Wer auf der Hundewiese nach Betta, Mitija oder Udefix ruft, dürfte sicher sein, dass – wenn er gehorcht – wirklich nur sein Hund zurückkommt. Anders sieht das aus bei Luna, Bella, Sam und Balu. Denn diese vier Namen stehen wieder einmal ganz oben auf der Liste der beliebtesten Namen für Hunde. Wie ein Blick auf die Neuregistrierungen bei TASSO für das Jahr 2017 zeigt: Die Deutschen sind beständig bei der Namenswahl für ihre Vierbeiner.

    In den vergangenen zehn Jahren gibt es sowohl bei den Katzen- als auch bei den Hundenamen nur geringfügige Veränderungen. Kater heißen häufig Sam, Leo oder Simba. Bei Katzen ist der Anfangsbuchstand L beliebt: Sie heißen Lilly, Luna oder Lucy. Vor einigen Jahren gab es hier mal eine kleine Abwechslung: In den Jahren von 2009 bis 2014 lautete die Rangfolge Luna, Emma, Bella. 2015 ging…
  • Der Hund ist für viele Menschen enger Begleiter und treuer Freund. Gut 8,6 Millionen der Tiere wohnen in deutschen Haushalten. Um sich zu verständigen und sein Befinden mitzuteilen, nutzt der Vierbeiner Körpersprache, Laute und Gerüche. Häufig werden die Signale des Hundes jedoch fehlinterpretiert. Durch Missverständnisse zwischen Tier und Halter kommt es immer wieder zu Problemen und im schlimmsten Fall sogar zu gefährlichen Beißvorfällen. Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA, gibt Tipps, damit die Kommunikation zwischen Hund und Mensch gelingt.

    „Für Hundehalter ist es essenziell, dass sie die Signale ihres Vierbeiners verstehen. Das gelingt am besten, wenn sie sich die Zeit nehmen, um ihr Tier in Ruhe zu beobachten“, so Jana Hoger. „So wird das Zusammenleben um einiges einfacher und für beide Seiten schöner. Gerade bei vermeintlich aggressiven ‚Problemfällen’ handelt es sich oft um Hunde, mit denen schlichtweg falsch umgegangen wurde.“

    Folgende Aspekte…
  • Schnee, Split und Streusalz sind Stress für Hundepfoten.

    „Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter.“ Das zumindest besagt eine alte Bauernregel. Ob sie in diesem Jahr zutrifft, bleibt abzuwarten. Ganz sicher aber wird es in vielen Regionen noch einmal frostig werden. Die Winterfans warten weiter ungeduldig auf Schnee. An kalten Tagen sollte man auf jeden Fall besonders gut auf den Hund achten. Die Fellnase hat zwar in der Regel keine Probleme mit der ungemütlichen Jahreszeit, dafür sorgt bei den meisten Rassen ein dichtes Unterfell. Empfindlich sind jedoch bei allen Hunden die Pfoten. Ein regelmäßiger Pfotencheck im Winter ist deshalb empfehlenswert. Der kostet nur wenig Zeit und ist einfach durchzuführen.

    Vor allem das Laufen auf gestreuten Wegen und Straßen ist für den Hund unangenehm, denn die Haut der Pfotenballen ist sehr empfindlich. Setzt sich dann noch Split zwischen den Zehen fest, kann dies leicht zu schmerzhaften Verletzungen führen.…
  • Auf einmal blutet es, und wie! Der Hundehalter weiß im ersten Moment nicht, wo die Massen an Blutspritzern herkommen. Doch schnell ist die Ursache gefunden. Der Hund hat sich die Kralle eingerissen, zumeist die Daumenkralle.

    „Die Kralle der ersten Zehe auf der Innenseite der Vorderpfote hat keinen Kontakt zum Boden“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Daher nutzt sie sich kaum ab und wird lang und länger und wächst allmählich im Kreis herum“, führt sie aus. Durch dieses kreisrunde Wachstum verhakt sich die Kralle schnell in Teppichschlaufen oder ähnlichem. Der Hund versucht sich loszureißen. Dabei löst sich das Horn und die Kralle bricht am Ansatz ab. Das Blut fließt in Strömen, doch nach einiger Zeit stagniert die Blutung von selbst. Verbluten kann das Tier dabei nicht. „Im Prinzip ist das alles nicht weiter schlimm, tut aber schon ganz schön weh“, beruhigt die Tierärztin besorgte Besitzer. Meist heilt die Geschichte ohne…
  • Hunde werden heute wesentlich älter als früher. Deshalb nehmen altersbedingte Krankheiten wie die kognitive Dysfunktion zu.

    Bei der Therapie demenzkranker Menschen leisten Hunde oft unschätzbare Dienste. Doch wer weiß schon, dass unsere vierbeinigen Freunde selber an geistigem Verfall erkranken können? Umgangssprachlich spricht man dann von Hunde-Alzheimer, die medizinische Diagnose lautet kognitive Dysfunktion, kurz CDS.

    Dabei handelt es sich um eine Erkrankung des Gehirns. Mehr als 20 Prozent der Hunde, die älter als neun Jahre sind, und 68 Prozent der Hunde im Alter von mehr als 15 Jahren sind davon betroffen. Hunde-Demenz zu erkennen, ist nicht einfach. Sie kommt schleichend und äußert sich in vielen unterschiedlichen Symptomen, die zunächst nicht eindeutig zuzuordnen sind. Erkrankte Hunde wirken beispielsweise orientierungslos und lassen die gewohnte Lebhaftigkeit vermissen. Sie leiden an Schlafstörungen, lernen schlechter, sind ängstlich, manchmal sogar aggressiv.…