Artikel aus der Kategorie „Tierisches“ 204

  • VIER PFOTEN räumt mit Vorurteilen auf

    Leider stoßen behinderte Tiere und ihre Besitzer nicht immer auf Verständnis – aus Unwissenheit wird oft vorschnell geurteilt, gar von Tierquälerei und Euthanasie gesprochen. Doch die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN weiß, dass sich auch blinde, taube oder gelähmte Tiere des Lebens freuen können und alles andere als lebensunfähig sind.

    Birgitt Thiesmann (52), Heimtierexpertin bei VIER PFOTEN: „Wer schon einmal die unbändige Lebensfreude eines im Rolli laufenden Hundes beim Ballspielen gesehen hat, weiß, wie sehr auch Tiere mit Handicap das Leben genießen.“

    Tiere, die das Leben nur taub, blind oder dreibeinig kennen, kommen damit genauso gut zurecht wie gesunde. So fällt zum Beispiel ein tauber Welpe im Rudel gar nicht auf, da Hunde ausgezeichnete Beobachter sind und sich problemlos in ihrer Umgebung orientieren können. Sie kompensieren den fehlenden Gehörsinn mit ihrem Geruchs-, Seh- und Tastsinn und reagieren sehr sensibel auf Mimik und…
  • Tierfreunde entdecken, wo sie gehen und stehen, Tiere. Auch und gerade im Urlaub, wenn der Kopf frei ist und der Blick neugierig umherwandert.

    „Vor allem in südlichen und osteuropäischen Ländern begegnen wir regelmäßig Straßenhunden und Streunerkatzen, die an Orten leben, die uns ungewohnt und auch ungeeignet erscheinen – in Ferienanlagen, in Parks, am Strand, in Ruinen oder auf dem Campingplatz“, sagt Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Die Tiere laufen durch den gefährlichen Verkehr, stöbern im Müll, haben kein Zuhause. Manche sind mager, haben ungepflegtes Fell, wirken krank. Man möchte am liebsten alle einsammeln und mitnehmen.

    Bei aller Tierliebe sollte die Mitnahme eines Straßentieres nach Deutschland jedoch nie spontan und unüberlegt erfolgen, sonst kann die gut gemeinte Rettungsaktion schnell schief gehen. Zum einen muss die Reise mit Tier organisiert und beispielsweise mit der Fluggesellschaft abgestimmt werden. Zum anderen gilt es, die gesetzlichen Bestimmungen genau zu…

  • Foto: © aktion tier, Ursula Bauer
    Hurra, der Sommer ist da! Nix wie ab ins Wasser. Dieser Devise folgen auch unsere Hunde nur allzu gerne. Doch manch einer kommt deutlich weniger fröhlich aus dem Wasser heraus, als er eben noch hinein gesprungen ist. Die Rute in einer seltsamen Stellung abgeknickt tragend, trottet der Vierbeiner zögerlich aus dem Wasser.

    „Wenn Sie so etwas bei Ihrem Hund sehen, handelt es sich um eine Wasserrute“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. Vorzugsweise beim Schwimmen – daher auch der Name – tritt dieses Krankheitsbild auf. Was aber genau dahinter steckt, ist bisher nicht bekannt. In Frage kommen Minderdurchblutung der Muskulatur, Muskelfaserrisse oder auch Einengung der Nervenbahnen. Sicher ist, dass das Auftreten einer Wasserrute, auch Hammelschwanz genannt, für das Tier äußerst schmerzhaft ist. In extremen Fällen können die Tiere kein Kot und keinen Urin mehr absetzen. Daher sollte der nächste Weg zum Tierarzt führen.

  • Auch wenn Dänemark ab dem 1. Juli 2014 Änderungen am landeseigenen Hundegesetz vorgenommen hat, warnen die Tierschutzorganisationen TASSO e.V. und VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz weiterhin vor Reisen mit Hund nach Dänemark.

    Nach wie vor gilt seit dem 1. Juli 2010 in Dänemark ein Verbot von Zucht, Haltung und Einfuhr für folgende 13 als gefährlich gelistete Hunderassen: Pitbull Terrier, Tosa Inu, Amerikanischer Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Amerikanische Bulldogge, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer Ovtcharka, Kaukasischer Ovtcharka, Südrussischer Ovtcharka, Tornjak und Sarplaninac

    Bei Hunden dieser Rassen oder auch solchen, deren Erscheinungsbild nur einer dieser Rassen ähnelt und nicht mittels Herkunftsnachweisen als nicht einer der verbotenen Rassen zugehörig identifiziert werden können, muss immer noch mit einer polizeilichen Beschlagnahmung und gegebenenfalls auch Tötung gerechnet werden. Dies kann insbesondere Mischlingshunde betreffen.…
  • Als Beispiel eine Kastration Hündin

    Vorneweg Tierarzt A und TA B rechnen beide korrekt den einfachen Satz der GOT ab für alles was sie wirklich geleistet haben und berechnen ihr tatsächlich verbrauchtes Material.
    Bei beiden Hündinnen wird die OP korrekt durchgeführt und beide überstehen Narkose und OP ohne Komplikationen.Bei einem Vorabanruf teilt Tierarzt B aber mit, dass die Kastration bei ihm das doppelte kostet als bei TA A……die Entscheidung scheint vordergründig klar – aber wie kann das sein (trotz einheitlicher GOT) ?

    Tierarzt A:
    Die Helferin vereinbart auf telefonische Nachfrage nach einem Kastrationstermin einen Tag, an dem das Tier nüchtern gebracht werden soll.
    An diesem Tag wird die Hündin kurz abgehört, 2-3 Fragen zum Gesundheitszustand und zu Läufigkeiten gestellt und sie bekommt eine die Narkosespritze in den Muskel.

    Da der Tierarzt nur einen Behandlungsraum hat (in dem auch Zähne, Abszesse und Durchfall behandelt wird), werden auch dort die Haare abrasiert und im…