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  • Wenn Hund und Katze unter einer Futtermittelallergie leiden, hilft nur eine strikte Diät.

    Bei Hunden und Katzen sind Allergien keine Seltenheit. Genauso vielfältig wie die Symptome sind die Ursachen für allergische Reaktionen. Das macht die Diagnose schwierig. Im schlimmsten Fall steckt eine entzündliche Hauterkrankung, die atopische Dermatitis, dahinter. Auch Flohspeichel kann Allergien hervorrufen, andere Hunde reagieren empfindlich auf Umwelteinflüsse aller Art. An dritter Stelle steht bei Hunden die Futtermittelallergie, bei Katzen ist sie sogar die zweithäufigste Allergie.

    Futtermittelallergien beeinträchtigen den Magen-Darm-Trakt der Tiere. Sie leiden unter Appetitlosigkeit, Durchfällen oder Erbrechen, nehmen ab, werden möglicherweise reizbar oder auch hyperaktiv. Starker Juckreiz mit Hautentzündungen sind weitere typische Symptome. Heilbar ist eine Futtermittelallergie nicht, das Krankheitsbild lässt sich jedoch kontrollieren. Hilfreich ist ein Ernährungstagebuch, in dem…
  • Kaum ist es warm, häufen sich die Meldungen von Hunden, die entweder gerade noch gerettet werden konnten oder in aufgeheizten Autos gestorben sind. Noch immer wird unterschätzt, wie schnell Fahrzeuge für Hunde zur lebensbedrohlichen Falle werden können. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierregister betreibt, hat es sich mit ihrer Aktion „Hund im Backofen“ zur Aufgabe gemacht, für breite Aufklärung zu sorgen.

    Traurige Bilanz
    Drei Hunde sind am vergangenen Freitag in Hamm gestorben, weil ihr Halter sie bei sommerlichen Temperaturen in einem Kleintransporter zurückgelassen hatte. Auch die hinzugerufene Tierrettung Rhein-Neckar konnte das Leben der Tiere nicht mehr retten. Glück hatte hingegen ein Hund, der in Andernach auf einem Krankenhausparkplatz zurückgelassen wurde, ihn befreite die Polizei noch rechtzeitig. Rettung aus dem backofenheißen Auto gab es auch für einen weiteren Hund aus Andernach, der auf einem Supermarktparkplatz warten musste,
  • Sehr oft werden Haustiere mit Hunden und Katzen gleichgesetzt. Vielleicht zählt man noch den Kanarienvogel dazu, aber damit war es das dann auch schon. Dies trifft meist auch auf das städtische Gebiet zu, wo Haustiere (und darüber kann man durchaus auch streiten) sehr oft in den eigenen vier Wänden ihr Dasein fristen müssen. An einen geeigneten Auslauf im Garten ist dabei nicht zu denken und viel lieber würden die Haustiere schon mal im Garten herumtollen und die Katze dort nach Mäusen jagen. Dies würde wohl auch ihrem intellektuellen Gegebenheiten eher entsprechen als auf der Decke zu Hause zu warten. Je weiter man sich aus dem Stadtgebiet entfernt, desto eher ändern sich auch die Gewohnheiten und auch die Nähe zum Tier und dessen Bezug ist einer Veränderung unterworfen. Auf dem Land und insbesondere in der Landwirtschaft werden sehr oft Hunde und Katzen nicht zum engeren Umfeld der Familie gezählt und sie fristen auf der Landwirtschaft ihr Dasein.

    Dafür stehen aber Pferde im…
  • • Tierkinder können sich über die Muttermilch mit Würmern infizieren
    • Ein effektiver Wurmschutz ist daher für Mutter und Welpen wichtig

    Im Frühling kommen wieder vermehrt Kätzchen zur Welt

    Zwar ist Muttermilch in den ersten Lebenswochen die beste Ernährung für die kleinen Tierkinder, leider infizieren sie sich so aber häufig mit Würmern, deren Larven sie über die Milch aufnehmen. Für einen unbeschwerten Start in ein gesundes Katzenleben ist daher ein effektiver Wurmschutz für das Muttertier und seine Jungen wichtig.

    „Viele Katzen sind von Würmern – meist Spulwürmern – befallen, ohne dass es ihre Halter bemerken“, sagt Dr. Sonja Wolken, Tierärztin mit dem Spezialgebiet Parasitologie. „Das Problem ist, dass sich die Larven mancher Spulwurmarten auf eine Wanderung durch den Körper ihres Wirtstiers begeben. Bei trächtigen Katzen können sie so auch in die Gesäugeleiste wandern und nach der Geburt über die Milch direkt an die Tierkinder weitergegeben werden. Ein…
  • Allergiker können ein Lied davon singen. Kaum blühen die ersten Sträucher, schwellen die Lider zu, die Nase läuft. Vor lauter Juckreiz würden sie sich am liebsten die Augen auskratzen. Was nicht alle wissen – auch vielen Tieren geht es nicht besser.

    „Etwa jeder zehnte Hund reagiert allergisch auf Pollenflug“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei aktion tier e.V. Dabei ist die Bandbreite des Ausmaßes der Symptomatik groß. Der eine hat nur leicht gerötete Bindehäute, der andere zeigt schlimmen Augen- und Nasenausfluss und leidet dabei unter starkem Juckreiz. „Tritt die Symptomatik moderat auf, bedarf es keiner Therapie“, so die Tierärztin. „Tiere, die hingegen stark betroffen sind, brauchen Hilfe! Sie durchlaufen nämlich ähnliche Höllenqualen wie zweibeinige Allergiker“, führt sie aus.

    Einiges kann der Besitzer dabei selber ausrichten. „Erleichterung bringt immer, die Menge des allergieauslösenden Stoffes zu reduzieren“, erklärt Frau Dr. Hölscher.…