Für alle Notfälle gerüstet - Erste Hilfe am Hund leicht gemacht

  • Jeder, der in Deutschland den Führerschein macht, absolviert einen verpflichtenden Erste-Hilfe-Kurs. Die Teilnehmer erlernen dort Sofortmaßnahmen, die verletzten oder kranken Menschen in Notfällen das Leben retten können. Kommt es jedoch zu einem medizinischen Ernstfall bei Hunden, wissen ihre Besitzer oft nicht, wie sie den Vierbeinern schnell und fachgerecht helfen sollen. Dabei geraten gerade die aktiven Fellnasen auf ihren Erkundungstouren durch die Welt leicht in Not: Schnittverletzungen an der Pfote, Vergiftungen oder Autounfälle können durchaus vorkommen. „Jeder Halter profitiert deshalb von speziellen Erste-Hilfe-Kursen, in denen wichtige Regeln und die korrekte Erstversorgung von Hunden erklärt werden“, erklärt Sven Poplawski, Experte der AGILA Haustierversicherung.

    „Ruhe bewahren“ heißt die Devise, die zu Beginn eines Erste-Hilfe-Kurses für Hundebesitzer vermittelt wird. Wer im Notfall ruhig bleibt, erspart dem Tier zusätzlichen Stress. Helfer sollten sich den verletzten Vierbeinern vorsichtig nähern, denn sie zeigen aufgrund des Schocks und der Schmerzen möglicherweise Schutzreaktionen wie Beißen. Eine Maulschlinge aus Gummi oder Mullbinden kann daher nützlich sein, um die Erstversorgung sicher durchzuführen. Bei Vergiftungen und ernsten Kreislaufproblemen müssen die Atemwege allerdings freigehalten und auf Maulschlingen verzichtet werden, damit die Tiere nicht an Erbrochenem ersticken. Wie bei Menschen empfiehlt es sich, bewusstlose Hunde in die stabile Seitenlage zu bringen. Weitere wichtige Schritte sind die Überprüfung von Atmung, Herzschlag, Pupillenreflexen und Körpertemperatur sowie das Abbinden von stark blutenden Wunden. Die nötigen Handgriffe werden in den Erste-Hilfe-Kursen ebenso vermittelt, wie die korrekte Anwendung von Herzdruckmassage und Mund-zu-Nase Beatmung.

    Auch der richtige Transport von verletzten Hunden will geübt sein, denn nach der Erstversorgung führt der Weg am besten schnellstmöglich zum Tierarzt. Daher empfiehlt es sich, wichtige Notfallnummern des Tierarztes, der nächstgelegenen Tierklinik und auch der Giftnotrufzentrale stets griffbereit zu haben. Je nach Art und Schwere des Notfalls erteilen diese bereits am Telefon medizinische Ratschläge und bereiten sich gegebenenfalls schon auf den neuen Patienten vor. „Hundebesitzer können sich für gewöhnlich in Hundeschulen, Tierschutzvereinen und Tierarztpraxen über Kurse zur Erstversorgung und die nötige Erste-Hilfe-Ausstattung für Zuhause informieren“, weiß AGILAExperte Poplawski. Das AGILA Tierarztverzeichnis mit über 4.000 eingetragenen Tierärzten in Deutschland hilft bei der Suche nach einer geeigneten Praxis in der Nähe. Denn wer sich rechtzeitig mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen auseinandersetzt und einen kühlen Kopf bewahrt, kann einen großen Teil dazu beitragen, dass medizinische Notlagen für den besten Freund des Menschen glimpflich ausgehen.

    Kurzprofil AGILA Haustierversicherung AG
    Mit über 240.000 Versicherungsverträgen für Hunde und Katzen ist AGILA einer der führenden Spezialversicherer für Haustiere in Deutschland. Das Angebot des 1994 gegründeten Unternehmens, das zur WERTGARANTIE Group gehört, umfasst Tierkrankenversicherung, OP-Kostenschutz und Hundehalterhaftpflicht. Derzeit versichert AGILA ausschließlich Hunde und Katzen, unabhängig von der Rasse. Im letzten ÖKO-TEST-Ranking von 52 Tierversicherern gehört AGILA zu den Top-Anbietern. Auch in der Kundenzufriedenheitsanalyse des TÜV Nord schnitt AGILA 2017 erneut „sehr gut“ ab. Mehr Informationen zum Unternehmen auf agila.de.

    Kontakt
    Franziska Obert, PR und Marketing Managerin
    AGILA Haustierversicherung AG
    Breite Straße 6-8,
    30159 Hannover
    Tel: 0511 71280-479
    E-Mail: f.obert@agila.de

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