Gutes Futter für gesunde Vierbeiner

  • Die Nachrichten werden immer wieder von Nahrungsmittelskandalen dominiert. Ob Rückrufaktionen wegen im Essen enthaltener Metallteile oder Krankheitserreger, welche im großen Stil auftreten und sich mit Pferde-, Gammel- und BSE-Skandalen die Klinke in die Hand geben. Auch bei der täglichen Ernährung unserer Vierbeiner hilft ein Blick auf die Zutaten, um Krankheiten und Mangelerscheinungen vorzubeugen. Die Wahl eines zuverlässigen Herstellers keine einfache - Wir haben die wichtigsten Kriterien für gesundes Hundefutter zusammengestellt und sind zu einem interessanten Fazit gekommen.

    Was gutes Hundefutter ausmacht
    Gutes Hundefutter sollte keine Kostenfrage sein. Hochwertige und ausgewählte Zutaten, eine korrekte stoffliche Zusammensetzung und das Engagement der Firma, all das sind Faktoren, die eine wirklich gute Marke ausmachen. Auch die Frage der Rasse und des Alters der Hunde spielt eine Rolle bei der Ernährung. Welpen benötigen anderes Futter als ausgewachsene oder schon etwas ältere Hunde. Die Frage der richtigen Ernährung führt uns zur Basis - zur Natur. Der Organismus der Hunde hat sich über Jahrtausende verändert und ist in manchen Belangen noch sehr ursprünglich.

    So auch bei der Verdauung. Die Hunde vertragen die Bestandteile am besten, die sich auch in der Nahrung der Wölfe wiederfanden. Viel Fleisch von Rind, Pute, Pferd und Co ist so wichtig, wie Teile von Innereien oder ein Snack, z.B. in Form von Pansen, der noch grüne Bestandteile von halbverdauter pflanzlicher Nahrung zeigt - ganz so, als würde ihr Vierbeiner ein erlegtes Tier essen. Billige Hundefutter leiden oft unter der Qualität und verwenden Zutaten, die keinem Tier gut bekommen.

    No-Gos der Ernährung
    Geschmacks-, Geruchs- und künstliche Zusatzstoffe haben nichts im Tierfutter verloren. Diese dienen dazu, den Hund an schlechte Zusatzstoffe zu gewöhnen. Wenn die Besitzer dann danach entscheiden, auf welches Futter sich der Vierbeiner stürzt und es motivierter verschlingt, gewinnen die behandelten Futter. Dem Geschmackssinn des Hundes wird etwas vorgegaukelt. Dies funktioniert auch durch die Zugabe von Pheromonen und Zucker. Auch einige natürliche Bestandteile haben nichts im Hundefutter zu suchen. Dazu gehören Getreide und Soja, welche sich als billige Einweißquellen entpuppen sollten, dem Hund allerdings nicht bekommen. Auch Gentechnik ist zu meiden.

    Die Folgen der schlechten Ernährung sind Probleme mit der Verdauung und ein fettendes Fell. Auch Haarausfall kann als Folge der falschen Ernährung auftreten. Spätestens wenn sich das Haar der Vierbeiner lichtet, sollte der Weg zum Tierarzt aufgesucht werden um das Problem bei der Wurzel zu packen. Viele Produkttests, wie z.B. der Wolfsblut, Royal Canin und Platinum Test gehen auf diese Faktoren ein.

    Fazit gesunde Ernährung
    Nach der Auflistung der No-Gos kann man ein einfaches Fazit ziehen. Qualitätsmerkmale der Ernährung sind bei Mensch und Hund fast identisch. Getreide sollten wir vermeiden, da einige Bestandteile medizinisch nachgewiesen die Verdauung belasten. Auch Zucker zählt als Gift in der Ernährung. Wir Menschen haben gegen einige Stoffgruppen einen größeren Toleranzbereich, als die Vierbeiner. Alles was wir essen, eignet sich nicht für Hunde. Das Barfen zeigt, wie wir mit frischer Nahrung die Tiere sättigen können. Bevor wir auf Nass- und Trockenfutter zurückgreifen, ist etwas Hintergrundwissen zur stofflichen Zusammensetzung der Frischnahrung sehr sinnvoll.

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